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Federvieh unter der Lupe

Vreden Beim Bezirksverband der Ahauser Rassegeflügelzüchter drehte sich am vergangenen Samstag alles um das "junge Gemüse".

19.08.2008

Federvieh unter der Lupe

<p>Bezirksverbandsvorsitzender Willi Diekmann, Heinz Bütterhoff und Josef Terhalle beim fachkundigen Gespräch über die Qualitäten des jungen Federviehs. Haget</p>

Gastgeber der Kreistierbesprechung war der Vredener Hermann Wissing. Er sowie seine Preisrichterkollegen Norbert Potreck und Willi Diekmann begutachteten die ausgestellten jungen Tiere.

Vereine aus Stadtlohn, Südlohn-Oeding, Alstätte, Epe, Ahaus, Gescher, Gronau, Vreden, Ottenstein waren vertreten. Auch der Park- und Ziergeflügelzuchtverein Westmünsterland war geladen. Zwar wurden keine Pokale verteilt, aber die Vereine nahmen trotzdem rege teil.

Viele nutzten die Chance, ihre 2008 geborenen Enten, Hühner und Tauben bewerten zu lassen. Mit geschultem Auge gingen der Bezirksverbandsvorsitzende Willi Diekmann und seine Kollegen bei der Auslese des Federviehs vor. So zeigten sie den Haltern die Qualitäten und Fehler ihrer Tiere auf.

Doch warum die Vorauswahl? "Um heute schon festzulegen, ob die Tiere, wenn sie ausgewachsen sind, viel versprechende Zuchttiere werden", erklärt Diekmann. Gewisse Grundvoraussetzungen müssten schon von Anfang an gegeben sein, meint der ehrenamtliche Preisrichter. So bei einem jungen Hahn der Rasse Kraienköppe, der eine Brille trägt. Das seltsame Nasenfahrrad dient jedoch nicht der besseren Sicht - im Gegenteil: Damit werde verhindert, dass das Tier andere Hähne sieht und sich allzu sehr aufregt. Die graue Henne im Nachbarkäfig hat bei den Richtern jedoch nicht so viel Glück. Sie hat einen kleinen Buckel, und auch die Farbe stimmt nicht. Damit fällt sie gnadenlos durch und ihr Schicksal scheint besiegelt. Doch Willi Diekmann wiegelt ab. "Man kann nicht alle schlachten. Da ist man froh, wenn man welche an Liebhaber abgeben kann", meint er.

Die gut besuchte Veranstaltung klang bei Kaffee, Kuchen und Köstlichkeiten vom Grill aus. Die gefiederten Ausstellungstücke blieben jedoch verschont. alh