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Filigrane Kunst mit dem Laser

Sonderausstellung im Scherenschnittmuseum

Eine Sonderausstellung mit Werken von Eric Standley (USA), Hilke von Appen Duis und Günther Keilhoff wurde am Wochenende im Scherenschnittmuseum eröffnet. Das kann in diesem Jahr auf sein zehnjähriges Bestehen blicken.

VREDEN

, 11.10.2016

"Das Scherenschnittmuseum ist eine Einrichtung, die einmalig in Deutschland ist, das haben die vergangenen zehn Jahre gezeigt," betonte Hermann Pennekamp, vom Vorstand der Bürgerstiftung. Er begrüßte neben vielen Gästen auch Christel und Hermann Gebing, die ihre Scherenschnittsammlung vor zehn Jahren an die Bürgerstiftung übertragen hatten. Die musikalische Gestaltung der Feier übernahmen das Querflötenensemble der Musikschule, Thilo Börsting (Trompete) und Musikschulleiter Michael Weiling (Klavier).

40.000 Besucher

Rund 40.000 Besucher haben laut Hermann Pennekamp bisher das Scherenschnittmuseum besichtigt. Ohne die ehrenamtlichen Helfer hätte es der vierköpfige Vorstand der Bürgerstiftung nicht geschafft, diese Entwicklung zu tragen. "Das Ehepaar Gebing hat die zehn Jahre mitgestaltet und das Scherenschnittmuseum weiter finanziell unterstützt. Der Erfolgskurs zeigt sich durch die vielen lobenden Worte im Gästebuch, von Besuchern aus dem In- und Ausland," sagte Hermann Pennekamp.

Neun Ausstellungen

Bei der Sonderausstellung, der neunten in zehn Jahren, begeistere ihn besonders das "Paradies" von Hilke von Appen Duis, dass Hermann Gebing für das Museum erwerben konnte. "Das Scherenschnittmuseum ist eine der Höhepunkte von Vreden und wird sich perfekt in die Kulturachse einfügen," lobte Vredens stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Albers.

Ausdrucksstarke Kunstwerke

Hermann Gebing erläutere den Gästen dann die Exponate. In der Schau werden die traditionellen und modernen, filigran geschnittenen, ausdrucksstarken Kunstwerke von Günther Keilhoff gezeigt. Er zählt laut Gebing zurzeit zu den besten deutschen Scherenschnittkünstlern.

Die dreidimensionale Komplexität der Papierkunst des amerikanischen Künstlers Eric Standley bildet einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung. Seine Kunstwerke sind aus bis zu 250 Blättern lasergeschnittenem Archivpapier zusammengesetzt. Die aufwendige Montage eines solchen Kunstwerkes dauere teilweise bis zu einem Jahr.

Ein besonderer Hingucker der Sonderausstellung ist neben dem "Paradies" von Hilke von Appen Duis, die große Pyramide mit Charakterköpfen aus Vreden und aus aller Welt. Anne Rolvering

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