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Gemeinschaftsgefühl im Namen: „WIRtshaus“

Der Name steht

61 Stammtischanmeldungen - Tendenz steigend. Diese beeindruckende Zahl allein belegt, wie sehr sich die Ellewicker und Crosewicker wieder nach einer eigenen Gastronomie im Dorfsehnen. Seit Freitagabend hat diese nun auch einen Namen: "WIRtshaus am Gänsemarkt", Lindenallee 32.

VREDEN

, 31.10.2016

Dies ist das wesentliche Ergebnis der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Bürgergenossenschaft "Use Dorp, Use Heimat" in Ellewick-Crosewick. 27 Vorschläge waren eingereicht worden, sechs Namen standen zur Wahl. Im zweiten Wahlgang konnte das "Wirtshaus am Gänsemarkt" die deutliche Mehrheit der 94 abgegebenen Stimmen gegenüber "Use Kneipe" für sich verbuchen. Die Verkündung des Ergebnisses war einer der emotionalen Momente an diesem Abend in der Schützenhalle und ein weiterer Meilenstein nach der jüngsten "historischen Unterzeichnung" des Mietvertrages beim Investor und Bauherrn Bernd Nienhaus-Lensing.

Fast am Ziel

"Vor fast einem Jahr hatte uns Bernd Nienhaus-Lensing versprochen, uns wieder eine tolle Kneipe aufzubauen. Jetzt sind wir fast am Ziel", dankte der Alterspräsident des Aufsichtsrates, Stefan Lentfort, stellvertretend. Dies, nachdem die bisherige Kneipe der Genossenschaft, das Gasthaus Denno, und auch das Landhaus Sahlmer nach einer Brandstiftung abgebrannt waren. Nienhaus-Lensing spielte den Ball gekonnt zurück: "Ihr habt hier eine so tolle und starke Gemeinschaft, die musste ich unterstützen."

Gemeinschaftsgefühl

Dieses besondere Gemeinschaftsgefühl wird nicht zuletzt der Name Wirtshaus widergeben, der über dem Eingang des Wirtshaus prangen wird - auf einem Ausleger an der Seite wird es durch "Am Gänsemarkt" ergänzt. Die Betriebsleitung wird Ulla Wüpping mit ihrem Team übernehmen - ein "Glücksfall" für die Dorfgemeinschaft, wie der Vorsitzende Daniel Terwersche betonte.

Die Pläne von Kneipe mit Saal stellte Jan Reirink (Aufsichtsrat) vor. Flächenmäßig erhalte man in etwa den Raum, den die beiden Gasthäuser Denno und Sahlmer gemeinsam geboten hätten. "Erhalt des urigen Charakters und ein hochwertiger, topmoderner Inhalt: So etwas hat meines Wissens kein anderer Ort in der Umgebung", kommentierte er. Erste Pläne zur Außengastronomie sowie der Parkplätze am "Roten Platz" stellte die Studentin Cornelia Brüning vor, die dieses Praxisprojekt zum Thema ihrer Bachelorarbeit macht. "Wir wollen den Eingang aus Richtung Vreden einladend machen", so Brüning. Zunächst müsse allerdings zeitnah die Abstimmung mit der Stadt gesucht werden, so Heike Wissing vom Aufsichtsrat.

14. Dezember Eröffnung

Läuft alles planmäßig weiter, wird das neue Gasthaus am 14. Dezember eröffnet. Die Übergangslösung, der Gastrocontainer "Phönix", ist dann Geschichte, bleibt aber auch ein Teil der Kneipenhistorie im Dorf. Neugebaut wird dort, wo früher das Landhaus Sahlmer stand. "Für uns alle wird das Haus immer Sahlmer bleiben", Daniel Terwersche sorgte damit abschließend für einen weiteren emotionalen Höhepunkt.

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