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«Kulturraum Stiftskirche»

VHS, St. Georg-Gemeinde und Stadt planen Veranstaltungsreihe «Variationen»

01.06.2007

Zum Stadt- wie auch zum Bistumsjubiläum gab es in der Stiftskirche St. Felicitas geistliche Konzerte - dies brachte VHS, St. Georg-Kirchengemeinde und die Stadt auf den Gedanken, das geschichtsträchtige Gebäude mehr ins kulturelle Geschehen einzubinden. Die mittelalterliche Kirche zeige sich heute in der Rekonstruktion ab 1950 im Zustand etwa des 16. Jahrhunderts, in ihm spiegelten sich Zeitschichten vom Mittelalter bis zur Moderne, erläuterte Hubert Krandick von der Stadtverwaltung, so dass es Anknüpfungspunkte für vielfältige Formen von Veranstaltungen gebe. «Variationen» sei das Thema für die erste Veranstaltungsreihe, die sich über zwei Jahre erstrecke. Die Bürgerstiftung Vreden habe eine «Anschubfinanzierung» für die ersten beiden Konzerte zugesichert, teilte Krandick mit. Als erste der «Variationen» erwartet Interessierte am 18. November «Gloriosus Deus in Sanctis», Gregorianik und frühe Mehrstimmigkeit. Unter der Leitung von Bernd Sikora übt eine Frauenschola bereits gregorianische Gesänge ein. Bezüge zwischen der Musik und der Form der Architektur werden in der Moderation erläutert. Die «Goldberg-Variationen BWV 988» von Johann Sebastian Bach erklingen am 17. Februar 2008, hier wird auch mit optischer Verstärkung mittels Lichtregie gearbeitet wie ebenfalls am 18. Mai 2008, wenn zur Musik von John Cage (aus Variations I bis VIII) und Atlas Eclipticalis (Sternenatlas) eine Lichtinstallation des Vredener Künstlers Walter Wittek einen zusätzlichen künstlerischen Reiz bietet. Schließlich wird am 16. November 2008 eine «Uraufführung» geboten: Die 1746 für Vreden entstandene «Missa Nova» von Johann Christoph Theodor Söntgen, von 1733 bis 1755 Organist an der Pfarrkirche, soll erklingen. Mit viel Vorfreude folgte der Ausschuss dem Verwaltungsvorschlag, dieses Angebot zu «begrüßen». ewa

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