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Leiterin der St.-Marien-Schule feierlich verabschiedet

Anneliese Gassert-Etschenberg

37 Jahre hat Anneliese Gassert-Etschenberg an der St.-Marien-Grundschule unterrichtet. Fast 25 Jahre davon hat sie die Schule geleitet. Gestern ist sie im Rahmen einer stimmungsvoll-fröhlichen Feier in den Ruhestand verabschiedet worden.

VREDEN

29.06.2012

„Sie haben viel geleistet für den Aufbau der Schule – dafür vielen Dank“, sagte Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch bei der Feierin der St.-Marien-Schule. Rund die Hälfte der Marienschulzeit habe Anneliese Gassert-Etschenberg die Schule geprägt, so Holtwisch. „Eine Ära fällt mit Ihnen“, betonte Schulrat Erhard Marder in seinem Grußwort. Alles erdenklich Gute wünschten die Vertreter der Schulpflegschaft und des Fördervereins. „Du hast Großartiges geleistet“, fasste Konrektorin Elisabeth Olthoff-Watermann zusammen, die das Engagement, die Zielstrebigkeit und das stets offene Ohr für die Kollegen und Mitarbeiter hervorhob.  In einem Interview sprach Anne Winter-Weckenbrock sprach mit der Pädagogin über ihre „Schulzeit“ in Vreden.

Ende Januar war ich mit allem fertig: Abitur, drei Jahre Studium, ein Jahr Referendariat und zweimonatiger Prüfungsphase. Dann hieß es, ich könne nach Gelsenkirchen oder in den Altkreis Ahaus gehen. Mein Mann und ich haben im Atlas nachgeguckt: „Da ist es wenigstens grün, da gehen wir hin!“

(lacht) Ich kam aus einer Versuchsgrundschule in Aachen mit 22 Kindern in der Klasse. Hier habe ich eine dritte Klasse mit 39 Kindern übernommen. Als erstes habe ich Gruppentische gemacht, das hatte ich ja so gelernt.

Ich bin noch immer beeindruckt, wenn die Erstklässler eingeschult werden. Ich sage immer: „Wenn es uns gelingt zu halten, dass sie gerne in die Schule kommen, und dass auch noch in der vierten Klasse ihre Augen leuchten, dann haben wir alles richtig gemacht.“

Das Kind in den Mittelpunkt zu stellen. Mit den Eltern in Vreden konnte man immer gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Ich glaube, dass es mir gelungen ist, deutlich zu machen dass es mir immer um das Kind geht. Es ist wichtig, nicht gegen, sondern mit den Eltern zu arbeiten.

  • Das gesamte Interview lesen Sie morgen in der Prinsausgabe der Münsterland Zeitung
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