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Messe für die Zukunft

Wirtschaftsschau

Beim ersten Mal haben sich manche gefragt, warum sie überhaupt nach Vreden kommen sollen. Wozu, wenn die Abnehmer ihrer Produkte woanders sitzen. 2009, mitten in der Wirtschaftskrise, habe es eine Flut von Bewerbern gegeben, sagen die Organisatoren der Wirtschaftsschau. Die wird 2013 ein drittes Mal in Vreden stattfinden.

VREDEN

von Von Dominique Snjka

, 04.06.2012

Das Motto lässt sich an den Händen ablesen. An Fingerkuppen: Der Bäcker trägt weiß, der versonnen lächelnde Elektriker gelb mit orangem Blitz an der Brusttasche. Auch der Banker grinst – „wir verstehen uns als wachsender Wirtschaftsstandort“, sagt Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch. Die auf Fingerkuppen gezeichnete Figuren hat die Firma Kruse Reproduktionen für die Flyer zur Wirtschaftsschau entwickelt. Die findet vom 20. und 21. April 2013 im Industriegebiet Gaxel statt.

Sie steht unter dem Motto Aufwind „Hand in Hand Zukunft gestalten“. Die Veranstalter hoffen, die Bindung zwischen Bürgen und lokalen Betrieben zu vertiefen. Konzept vorgestellt Das Konzept der Wirtschaftsschau stellten der Arbeitskreis Wirtschaftsschau, die Vredener Wirtschaftsvereinigung, Stadtmarketing und Stadtverwaltung gestern vor. Die beiden Messetage richten sich an alle Besucher, der Unternehmerabend am 19. April ausdrücklich an Unternehmer. Die Organsiatoren wollen erreichen, dass sich die Unternehmen auch untereinander besser kennenlernen. „Ich höre immer wieder: Ich wusste gar nicht, dass mein Kollege dieses Produkt herstellt“, so Daniel Janning von der Kreishandwerkerschaft Borken. „Der Informationsaustausch ist einfach wichtig.“ Vreden zeichne als Wirtschaftsstandort besonders aus, dass viele unterschiedliche Branchen vertreten seine, glaubt der Bürgermeister: „Wir sind ein extrem industrie- und wirtschaftsstarker Standort.“ Kooperation mit Schulen Ein wichtiges Thema der Wirtschaftsschau sei auch die Kooperation zwischen Unternehmen und Schulen – als Partner würden sie für einander zunehmen wichtiger. Zukunft gestalten heißt für die Arbeitsgruppe auch, noch engere Kontakte zum niederländischen Nachbarn zu knüpfen. Holtwisch sprach die Pläne an, ein euregionales Gewerbegebiet mit Winterswijk zu entwickeln.

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