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Mit Jazz auf Safari und ins All

Vielfältiges Konzert

Höchste musikalische Unterhaltungskultur präsentierten die beiden jungen Bands "Red Dog" aus Köln und die Münchener "Organ Explosion" am Freitag im Kulturcafé N-Joy. Der Hamaland-Jazz-Club als Veranstalter hatte sie als außergewöhnlich angekündigt - und hiermit nicht zu viel versprochen.

VREDEN

von Von Hanne Feldhaus

, 30.10.2016

Ohne Umschweife legten die Red Dogs sich ins Zeug mit einem Mix aus Jazz, Funk, Blues und Afrobeat. Florian Eschs Trompetenstaccati stachen von der Bühne. Michael Huppert lieferte ungemein einfallsreiche, auch tonentfremdete Posaunenimprovisationen, Constantin Krahmer zeigte sich als Tastenvirtuose, dazu kam die "schräge Saitenlage" im positiven Sinne durch den Bassisten Michael Kehraus und den Gitarristen Vincent Themba Goritzki. Spielerisch fegte der Schlagzeuger Giovanni Legrottoglie dazwischen.

Afrikanische Elemente

Ganz besonders angetan war das Publikum vom Afrobeat. Hier nahmen die Fünf ihre Fans mit auf eine spannende Musik-Safari mit traditionellen afrikanischen Elementen und all dem phantasievollen Spiel, Geräuschedrumrum. Sogar eine Blockflöte, die mittlerweile im Jazz etabliert ist, kam zum Einsatz.

Ebenso spielfreudig war dann das Trio Organ Explosion mit dem E-Bassisten Ludwig Klöckner, Hansi Enzens-perger an der Orgel und dem Drummer Manfred Mildenberger. Auch sie brachten so einige Überraschungsbonbons mit, nämlich einen spacigen Mix mit alten Elementen aus den 60er und 70er-Jahren.

Kreative futuristische Eingaben

Kreative futuristische Eingaben peppten alten verstaubten Sound der damaligen Weltraumserien auf, sphärischer Sound wechselte mit rhythmisch Tanzbarem. Für das Publikum schon wieder eine Aufforderung zu einer Fahrt, diesmal in die Galaxie: Robbi, Tobbi und Fliewatüüt grüßt Mr. Spock in neuem Outfit. Die Zuhörer waren von diesem neuen Stil sehr begeistert, und tatsächlich könnte es der Beginn/Urknall des - wie Organ Explosion es selber bezeichnen würde - Astro Pop sein. Ich bin dafür! 

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