Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Raumkonzept nach Wunsch gelungen

Sekundarschule

Viele Flure, viele Räume. Klassenräume, Fachräume. Und auch viele Wünsche. Am Ende passte alles zusammen – darüber war allen Beteiligten die Freude anzumerken. Das Raumkonzept für die Sekundarschule, die 2013/14 ihren Betrieb aufnehmen soll, steht.

VREDEN

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 08.06.2012
Raumkonzept nach Wunsch gelungen

„Das Raumkonzept ist klasse geworden“, freute sich Angela Köppen, Leiterin der Hoimar-von-Ditfurth-Realschule, vor dem Schulausschuss. Gemeinsam mit der Leiterin der St.-Georg-Schule, Gisela Huning, stellte Köppen im Schulausschuss den Stand der Dinge in Sachen Vorbereitung der neuen Schulform in Vreden vor. „Nach dem Raumkonzept wird es 100-prozentig. Aber wir haben noch andere Päckchen zu packen“, betonte Angela Köppen. „Gut, dass wir das eine Jahr noch haben“, ergänzte Gisela Huning mit Blick auf die um ein Jahr „verschobene“ Inbetriebnahme.

„Die Aufstockung ist vom Tisch“, teilte Bernd Brüggemann, der Gebäudemanager der Stadtverwaltung, den Schulausschussmitgliedern mit. So bleibt als einzige Aufgabe noch, die gewünschte Aula zu realisieren. Ansonsten ist in den vorhandenen beiden Gebäuden an der Schulstraße Platz für die aus pädagogischen Gründen gewünschte Aufteilung. So wird es für jede Jahrgangsstufe einen Flur geben – unter anderem erhofft sich die Arbeitsgemeinschaft eine hohe Identifikation und so auch mehr Wertschätzung für den „eigenen Trakt“. Dazu gibt es zwei zusätzliche Gruppenarbeitsräume, die Raum geben für freies Lernen und Fördermaßnahmen. „Im Idealfall haben wir sieben Lehrer für fünf Klassen auf dem Flur“, blickten die beiden Schulleiterinnen nach vorn – dies eröffne gerade für das freie und selbstständige Lernen bei geöffneten Klassenraumtüren tolle Möglichkeiten. Darüberhinaus wird es einen Raum als Rückzugsmöglichkeit geben für Schüler mit besonderem Förderbedarf, dort sollen auch besondere Lernmaterialien vorhanden sein. Ein großer Zugewinn sei die geplante Lernwerkstatt. Weiter ist Platz für eine Bücherei, einen Ruheraum, ein Berufsberatungsbüro und einen Trainingsraum (pädagogisches Projekt). Dass der Rat hinter der Aula steht – „da ist uns ein Stein vom Herzen gefallen“, betonten die Pädagoginnen, die sich bei Bernd Brüggemann für die nicht einfache, aber letztlich erfolgreiche Arbeit bedankten. In Kürze

  • Die Sekundarschule soll in teilintegrierter Form geführt werden. Das heißt, in den Klassen fünf und sechs wird gemeinsam unterrichtet, die Jahre dienen der Orientierung. In Klasse sieben wird das gemeinsame Lernen im Klassenverband fortgeführt, es wird eine äußere Fachleistungsdifferenzierung in den Kernfächern angeboten.
  • In Bezug auf die Inklusion – den gemeinsamen Unterricht mit Schülern mit besonderem Förderbedarf – sollen die Klassen mit integrativen Lerngruppen eine Stärke von 26 haben. „Wir hoffen, dass sich da noch etwas bewegt“, so Gisela Huning in Richtung Düsseldorf.
  • Nicht wie üblich 45 Minuten Unterricht am Stück, sondern 60 Minuten soll es in der Sekundarschule geben. „Wir hoffen auf eine Entschleunigung“, begründeten die Pädagoginnen.
  • Im Sommer nächsten Jahres soll der Betrieb der Sekundarschule beginnen. Einen Antrag darauf muss die Stadt noch stellen. Um alle Details abzuklären, habe man Mitte Juni einen Termin bei der zuständigen Behörde, der Bezirksregierung in Münster, teilte der Erste Beigeordnete Bernd Kemper mit.
Lesen Sie jetzt