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Schwester Tarcisia setzt Kampf gegen HIV und Aids fort

19.12.2007

Schwester Tarcisia setzt Kampf gegen HIV und Aids fort

Vreden Schwester Tarcisia Hunhoff So vieles ist angestoßen und verwirklicht worden, dass sie nur einiges davon schlaglichtartig aufzählen könne, schreibt (Foto) jetzt in einem Rundbrief, der auch ihre Familie in Vreden erreichte. Die Missionsschwester, gebürtig aus Doemern, lebt und arbeitet seit 37 Jahren in Papa Neuguinea und ist seit dem Jahr 2000 Beauftragte für das Gesundheitswesen auf Landesebene in der Zentrale der katholischen Bischofskonferenz in der Hauptstadt Port Moresby.

Zentren auf dem Land

Sie seien wieder einige Schritte vorangekommen in ihrem Kampf gegen die Verbreitung von HIV und Aids - gleichwohl sei das Engagement noch immer bitter nötig, zieht Schwester Tarcisia Bilanz. HIV und Aids breiteten sich nach wie vor in Papa Neuguinea weiter aus, vor allem in den Hochland- und den ländlichen Regionen.

So sei es im vergangenen Jahr auch das Bestreben der katholischen Organisation gewesen, Beratungszentren in den weniger dicht besiedelten Gegenden aufzubauen. Einige wurden eröffnet, einige entstehen noch - auch unter schwierigen Bedingungen: So mussten für ein Zentrum in den Goilala-Bergen alle Baustoffe per Flugzeug transportiert werden, berichtet Schwester Tarcisia, die dem niederländischen Steyler-Missionsorden angehört.

Angebot kommt an

So wachse die Zahl der Beratungszentren auf 30. In den Zentren werden die Hilfesuchenden informiert, auch werden dort Bluttests angeboten und Medikamente ausgegeben. Die Zahl der Menschen, die das Beratungs- und Testangebot nutzten, steige kontinuierlich. Auch das "Eltern-Mutter-Kind"-Programm mache Fortschritte, teilt die Ordensschwester mit. Schwangere Frauen werden dabei beraten und im Falle einer HIV-Erkrankung begleitet. Die Gründung von HIV/AIDS-Komitees in jedem Pfarrbezirk ist ein weiteres Ziel.

Im Sommer 2005 war Schwester Tarcisia zuletzt in ihrer Heimatstadt Vreden zu Gast. Immer noch erhält sie aus der Heimat finanzielle Unterstützung für ihre Arbeit im Kampf gegen HIV und Aids - die 71-Jährige betont, dass die Hilfe auch weiterhin benötigt wird. ewa

Wer spenden möchte, kann dies auf das Konto von Schwester Tarcisia Hunhoff bei der Sparkasse Westmünsterland tun.

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