Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Stärken und Schwächen der Innenstadt

Städtebauliches Entwicklungskonzept

Die Stadt stellt das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept für die Innenstadt vor. Manche Bereiche könnten umgekrempelt werden.

Vreden

, 17.10.2017
Stärken und Schwächen der Innenstadt

Wie man Vredens Innenstadt aufwerten kann, steht im Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept.

Wie soll Vredens Innenstadt in den nächsten Jahren aussehen? Darüber zerbrechen sich nicht nur die Verwaltung und die Lokalpolitiker die Köpfe. Auch die Bürgerschaft ist aufgefordert, Vredens innerstädtische Stärken und Schwächen zu benennen und Vorschläge für die Entwicklung zu machen.

Grundlage ist das ISEK, das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept. Der Vorläufer des ISEK war das 2012 vom Rat der Stadt beschlossene IHK, das Integrierte Handlungskonzept. Daraus sind in den vergangenen Jahren etliche Projekte umgesetzt worden oder befinden sich derzeit in der Umsetzung. Als Beispiele seien das Kult, die Bücherei, der neue Busbahnhof und das Citymanagement genannt.

35 Projekte

Die Stadt hat mit dem ISEK nun die nähere Zukunft in den Blick genommen und über möglicherweise wegfallende und über neue Projekte nachgedacht. Zudem ist das Projektgebiet über den Stadtpark bis zum Schulzentrum und im Südosten zur ehemaligen Georgschule (neuer Campus Jugendwerk) erweitert worden. Insgesamt werden im ISEK rund 35 Projekte in unterschiedlichen Handlungsfeldern vorgeschlagen. Das Leitbild ist klar definiert: Der Dreiklang aus Altstadt, Kulturquartier und Berkelaue soll beibehalten und der Handel auf Markt und Fußgängerzone konzentriert werden. Vorgestellt wird das Entwicklungskonzept am Donnerstag, 16. November, um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal im Rathaus, Burgstraße 14, in einer öffentlichen Bürgerinformationsversammlung.

Dabei geht es zum Beispiel um die Stärken und Schwächen des Stadtbildes. Zwar weise die Vredener Innenstadt laut ISEK eine überwiegend geschlossene, altstadttypische Bebauung auf – doch seien einzelne Gebäude nicht gerade ansehnlich. Als Stärke der Innenstadt nennt das ISEK die Nutzung vieler Ladenlokale durch Handel, Gastronomie und Dienstleistungen.

Leerstand vor allem in der Fußgängerzone

Der Markt als zentraler Platz für Veranstaltungen und das Wohnumfeld werden als „überwiegend gut“ bezeichnet. Die Schwäche der City sei jedoch der Leerstand von 15 Prozent der Ladenlokale, insbesondere in der Fußgängerzone. Die Lokale seien teilweise nicht mehr zeitgemäß, Gestaltungsmängel seien offensichtlich, benennt das Entwicklungskonzept die Schwachstellen. Bei der Analyse des Verkehrs habe sich gezeigt, dass Vreden als fahrrad- und fußgängerfreundliche Stadt punkten könne. Für Autofahrer stünden laut Konzept ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Schwächen gebe es laut ISEK bei den Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Elektro-Autos. Eine weitere Schwäche sei das nicht durchgängige Radwegenetz an der Berkel.

Bei der Bürgerversammlung wird es nicht nur um die Stärken und Schwächen der Innenstadt gehen, sondern auch um neue Projekte. Dazu gehört zum Beispiel das multifunktionale „schwebende Dach“ auf dem Domhof. Unter dem Dach soll es Aufenthaltsmöglichkeiten geben, geplant sind unter anderem Ladestellen für E-Autos und E-Bikes. Die Gesamtkosten für das Projekts belaufen sich auf 400 000 Euro, die Stadt müsste davon (nach erfolgter Förderzusage) 200 000 Euro tragen.

Neues Pflaster

Weitere förderfähige Projekte: Ein neues Pflaster in der Fußgängerzone und neues Mobiliar wären laut ISEK für 565 226 Euro zu haben (50 Prozent förderfähig). Die energetische und barrierefreie Sanierung der Rundsporthalle koste etwa 750 000 Euro.

Der Umbau eines Teils des Stadtparks zum Festplatz sei mit Mitteln in Höhe von 490 000 Euro zu bewerkstelligen. Der Bau eines zentralen Aufenthalts- und Veranstaltungsplatzes im Schulcampus schlage mit einem Kostenvolumen von 1,29 Millionen Euro zu Buche.

www.vreden.de

Die Öffentlichkeit kann ab Donnerstag, 19. Oktober, bis Donnerstag, 23. November, den Entwurf des ISEK im Technischen Rathaus der Stadt Vreden, Fachabteilung III.2, Butenwall 79-81, Vreden während der Dienststunden oder online auf der Homepage der Stadt Vreden einsehen.
Stellungnahmen zum Entwurf können während der oben genannten Frist bei der oben bezeichneten Dienststelle schriftlich oder zur Niederschrift oder per E-Mail (isek@vreden.de) abgegeben werden.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt