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Wie geht es mit der Marienkirche weiter?

Nutzungskonzepte

VREDEN Welche Vorschläge gibt es für die Nutzung der Marienkirche? Und: Lassen sich davon welche verwirklichen? Seit gut einem Jahr gibt es die "Arbeitsgemeinschaft Marienkirche", die sich mit der Zukunft des Kirchengebäudes beschäftigt.

von Von Maria Bütterhoff

, 01.08.2010

Seit der Sozialausschuss und der Stadtrat sich mit den von der Arbeitsgemeinschaft gesammelten Vorschlägen, das Gebäude städtischerseits vielleicht als Konzertsaal oder als Kolumbarium (Aufbewahrungsstätte für Urnen) zu nutzen, beschäftigt hatten, habe die Arbeitsgemeinschaft noch nicht wieder getagt, sagte jetzt Dechant Guido Wachtel auf Anfrage unserer Redaktion.

Beide Vorschläge waren von den Gremien abgelehnt worden. Diese Reaktion sei nicht gerade überraschend für die AG gewesen, blickt Wachtel zurück: „Aber wir haben ja den Auftrag, alle Vorschläge offiziell weiter zu leiten. Jeder sollte die Gelegenheit haben, offiziell Stelllung beziehen zu können.“Neben dem Rathaus hatten auch die in Vreden ansässigen „ sozialen Träger“ wie Caritasverband, Sozialdienst Katholischer Frauen, das Krankenhaus oder das St. Antoniusheim Anfragen seitens der Arbeitsgemeinschaft erhalten, ob sie sich eine Nutzung des Gebäudes für ihre Zwecke vorstellen könnten. Allerdings: „Es haben sich alle zurückgemeldet, für das Gebäude keine Verwendung zu haben“, bilanziert der Pfarrer.

In der vergangenen Woche aber sei eine Abordnung der Bauabteilung des Generalvikariats des Bistums Münster noch einmal vor Ort gewesen. Dies war der Initiativgruppe zugesagt worden, die im Mai vor Ort in Münster ein Gespräch mit dem Generalvikar geführt hatten. Seinerzeit hatte der Generalvikar nochmals betont, dass die Kirche nicht mehr genutzt werden solle und das Bistum somit auch nicht für die Unterhaltung des dann profanierten – also nicht mehr für Gottesdienste geweihten und zu nutzenden – Gebäudes aufkommen werde.

„Da warte ich noch auf die Reaktion“, betonte der Dechant, dass vom Bistum noch keine Stellungnahme dazu nach dem neuerlichen Besuch der Expertenrunde aus Münster eingetroffen sei. Wenn diese vorliege, werde die Arbeitsgemeinschaft sicher wieder tagen, blickte Dechant Guido Wachtel voraus. 

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