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WBV macht Vereinen ein Friedensangebot

DORSTEN Der Westdeutsche Basketball-Verband (WBV) hat auf die Forderungen der Vereine der 1. Regionalliga reagiert und hat den ursprünglichen Spielplan zur Basis für weitere Planungen gemacht.

22.08.2008
WBV macht Vereinen ein Friedensangebot

Wulfens Daniel Stagneth ist gesundheitlich angeschlagen.

Für heute Nachmittag (14 Uhr) hat der Verband die Clubs zu einem Gespräch nach Duisburg eingeladen, um den abermals modifizierten Spielplan zu diskutieren. Nach den Protesten der Vereine und ihrer Drohung, notfalls nicht zum Spielbetrieb anzutreten (wir berichteten) , hat der WBV nun einen Plan vorgelegt, dessen Basis der ursprüngliche Spielplan vor der Eingruppierung der Schwelmer Baskets ist. Die Spiele der Schwelmer sollen überwiegend an Freitagen und Sonntagen ergänzt werden, die ursprünglichen Spieltermine der Vereine bleiben davon unberührt. Da die Forderungen der Clubs damit weitgehend erfüllt sind, ist heute mit einer Einigung zu rechnen.

Die heimischen Regionalligisten bestreiten unterdessen am Wochenende allesamt reizvolle Testspiele.

Der BSV Wulfen hat am Samstag den ersten Härtetest zu bestehen. Mit dem Hertener Löwen gastiert um 20 Uhr ein Pro-B-Ligist in der Halle der Gesamtschule. Trainer Philipp Kappenstein hat eine relativ unbefriedigende Trainingswoche hinter sich. Daniel Stagneth und Christoph Henke haben sich einen Virus eingefangen und mussten schon das Training am Donnerstag ausfallen lassen. Karsten Heidermann konnte wegen seines Zivildienstes überhaupt nicht trainieren. Das Match gegen Herten, das er zu den Top-Fünf-Mannschaften der Pro-B-Liga hält, kommt für Kappenstein aber dennoch zum richtigen Zeitpunkt: „Ich hoffe wir können gegen den Druck der Löwen bestehen und unsere Systeme spielen.“ Außerdem kann man gegen höherklassige Mannschaften die eigenen Fehler besser erkennen als gegen schwache. Dabei haben die Wulfener allerdings den Vorteil, dass sie schon länger im Training sind als die Hertener, deren Saison erst viel später beginnt. Generell ist Kappenstein mit dem momentanen Stand seines Teams zufrieden.

Auf die BG Dorsten wartet am Samstag eine Kraftprobe. Die Buschmann-Basketball treten beim Turnier der Citybaskets Recklinghausen an, und haben da nur Außenseiter-Chancen, das Finale zu erreichen. Der Gegner im Match um 15 Uhr ist nämlich kein Geringerer als der Pro-A-Ligist ETB SW Essen. Alois Buschmann würde sich zwar über einen Sieg freuen, doch das zählt nicht wirklich für ihn: „Es geht mir darum, dass wir unsere Systeme unter Wettkampfbedingungen ausprobieren. Auf der anderen Seite möchte ich auch, dass wir etwas frei spielen und die eigene Kreativität einsetzen.“ In Recklinghausen wird weiter Ingo Lask fehlen und Dennis Neugebauer ist etwas angeschlagen, da er im Training umgeknickt ist. Verliert die BG, trifft sie um 17 Uhr auf den Verlierer der Partie CB Recklinghausen gegen RE Schwelm, dem Verein, der die gesamte 1. Regionalliga in Aufruhr versetzt hat. Bei einem Sieg gegen den ETB, stünden die Dorstener um 19 Uhr im Endspiel.

Die Regionalliga-Basketballerinnen der BG Dorsten fahren am Sonntag zu einem Testspiel zum Osnabrück SC. Das Match gegen den Zweitligisten beginnt um 16.30 Uhr. Trainer Lukas Rüenauver hat in Osnabrück fast alle Spielerinnen an Bord. Lediglich Steffie Kürpick, die an einer Achillessehnen-Verletzung laboriert wird wohl nicht mit dabei sein. Der Coach bürdet seinem Team ein hartes Trainingsprogramm mit vielen Spielen auf. Nach dem Osnabrück-Match folgen Mittwoch die Begegnung gegen Oberhausen 2 und Donnerstag das Pokalspiel gegen einen Bezirksligist Düsseldorf.