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Wahl von Börschel zu Stadtwerke-Chef wird wohl gestoppt

Köln. Die Wahl des Landtagsabgeordneten und Kölner SPD-Fraktionsvorsitzenden Martin Börschel zum neuen Chef der Kölner Stadtwerke wird wohl zunächst gestoppt. Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) kündigte im „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwoch) an, sich in der Sondersitzung am 30. April gegen die Bestellung Börschels auszusprechen. Sie forderte ein transparentes Auswahlverfahren. Aus Kreisen des Aufsichtsrates wurde der Zeitung bestätigt, dass Börschel sich einem solchen Verfahren stellen und seine Bewerbung aufrechterhalten wolle.

Wahl von Börschel zu Stadtwerke-Chef wird wohl gestoppt

Der Landtagsabgeordnete und Kölner SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Börschel. Foto: Federico Gambarini

Der für Personalangelegenheiten zuständige Ausschuss des Stadtwerke-Aufsichtsrates hatte beabsichtigt, den mit bis zu 500 000 Euro jährlich dotierten Posten eines zusätzlichen Geschäftsführers ohne Ausschreibung an Börschel zu vergeben. Das hatte in der Politik für Empörung gesorgt. Bei den Stadtwerken war Börschel bislang Aufsichtsratsvorsitzender.

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