Wahlen: Chef der Städteregion Aachen hört früher auf

Der erste Chef der einzigen Städteregion in Nordrhein-Westfalen, Helmut Etschenberg, hört frühzeitig zum 1. Januar 2019 auf. Das teilte der 71-Jährige am Mittwoch in Aachen mit. Er reagiere auf die Signale seines Körpers, sagte Etschenberg, der seit Oktober 2009 das Amt in dem Teilzusammenschluss von Stadt und früherem Kreis Aachen ausübt. Seine Amtszeit wäre bis zum September 2020 gelaufen. Regierungspräsidentin Gisela Walsken werde einen Wahltermin für die Nachfolge festsetzen, sagte Etschenberg. Er gehe von einem Wahltermin bis zum Jahresende aus.

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Aachen

, 20.06.2018, 13:34 Uhr / Lesedauer: 1 min

Etschenberg ist als Städteregionsrat ein führender Kopf im Widerstand gegen das umstrittene belgische Kernkraftwerk Tihange bei Lüttich. Die Städteregion klagt mit weiteren Unterstützern gegen den Betrieb des Meilers, dessen Sicherheit wegen Tausender kleiner Risse im Reaktorblock umstritten ist. Mittlerweile haben sich 100 Kommunen in Deutschland, Niederlande, Luxemburg und auch Belgien dem Widerstand der Aachener Region angeschlossen.

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