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Warnstreik bei Johnson Controls Objekt

Höheres Einkommen gefordert

Die IG Metall Bochum-Herne ruft die Beschäftigten von Johnson Controls Projekt in Bochum zu einem Warnstreik am Dienstag um 10 Uhr auf. Hintergrund ist der Wunsch nach höherem Einkommen für die Beschäftigten des Automobil-Zulieferers.

BOCHUM

10.11.2014
Warnstreik bei Johnson Controls Objekt

Im Bochumer Werk von Johnson Controls steht derzeit die Arbeit still.

In der aktuellen Tarifrunde in der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie fordert die IG Metall, die Einkommen und Ausbildungsvergütungen der rund 25000 Beschäftigten in 260 Betrieben in Nordrhein-Westfalen um fünf Prozent zu steigern.

Die ersten bundesweiten Tarifverhandlungen fanden bereits am 30. September in Maintal und am 16. Oktober in Heidenheim statt. Die Arbeitgeber haben bisher kein Angebot für die Steigerung der Entgelte gemacht. Eva Kerkemeier, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Bochum-Herne: „Die Botschaft der Beschäftigten ist klar: Die Arbeitgeber müssen endlich ein Angebot auf den Tisch legen. Ihre bisherige Blockadehaltung ist nicht akzeptabel. Offensichtlich sind Warnstreiks erforderlich, um endlich in konstruktive Gespräche einzusteigen.“ Die IG Metall Bochum-Herne ruft die Beschäftigten zum Streik vor das Werkstor, Hüttenstraße 40, auf.

Die Entgelttarifverträge in der Textil- und Bekleidungsindustrie wurden durch die IG Metall bereits zum 31. Oktober gekündigt. Die nächste Tarifverhandlung wird am 12. November in Münster stattfinden.  Im Februar hatte die Geschäftsführung von Johnson Controls angekündigt, Teile des Betriebes in Bochum zum Ende des Jahres zu schließen. Der Automobil-Zulieferer reagierte damit auf das Ende der Fahrzeugproduktion bei Opel bis Ende Dezember 2014. 

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