Warten am Bahnübergang

06.11.2018, 17:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lange Schlangen vor Bahnübergängen nerven viele Autofahrer.schroeter

Lange Schlangen vor Bahnübergängen nerven viele Autofahrer.schroeter © Thomas Schroeter

Castrop-Rauxel. Bahnübergänge sind gefährliche Stellen, da sich hier Autoverkehr und Bahnverkehr begegnen. So lange Autofahrer aufpassen, so lange die Technik reibungslos funktioniert, kann eigentlich nicht viel schief gehen. Wenn aber der Autofahrer oder die Schranken versagen, kann das ganz böse enden. Denn Züge können ebenso wie Schiffe nicht mal eben so abbremsen, sondern haben einen riesig langen Bremsweg. Das hat in der Vergangenheit immer mal wieder zu schlimmen Unfällen geführt. Darum hat man vor vielen Jahren schon begonnen, an möglichst vielen Stellen Schienenstränge und Straßen voneinander zu trennen. Mann nennt das kreuzungsfreien Verkehr. Dafür müssen aber Tunnel oder Brücken gebaut werden. Das ist teuer und an manchen Stellen aus Platzgründen nicht machbar. An den Stellen gibt es bis heute Bahnübergänge mit Schranken. Die sollen sich schließen, sobald ein Zug sich dem Bahnübergang nähert. Die Autos müssen dann warten, denn die Bahn hat immer Vorfahrt. An manchen Stellen fahren aber so viele Züge oder so kurz hintereinander, dass es für Autofahrer richtig lange Wartezeiten gibt. Das ist nicht sehr schön, aber manchmal leider nicht so einfach zu ändern.Thomas Schroeter