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Warten auf die Familie

Warten auf die Familie

Ein Mitglied des Flüchtlingsrates in Berlin demonstriert für den Familiennachzug.dpa Foto: picture alliance / Sophia Kembow

Olfen. Ado al Hassan kommt aus dem Land Irak. Weil in seiner Heimat Krieg herrscht, ist er nach Deutschland geflohen, um hier in Sicherheit leben zu können. So kam er nach Olfen.

Allerdings musste Ado al Hassan seine Familie in der Heimat zurücklassen. Der lange Fluchtweg war gefährlich und auch teuer, der Iraker konnte es sich nicht leisten, seine Kinder und seine Frau mitzunehmen. Das soll sich nun ändern.

In einer Woche kann der Iraker seine Lieben wieder in die Arme schließen. Nach einem Flug von vier Stunden und 45 Minuten werden sie am Düsseldorfer Flughafen landen.

Weil al Hassan nachweisen kann, dass er in seiner Heimat bedroht wird, wurde sein Asylantrag genehmigt und er hat eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis erhalten. Das heißt, es ist klar, dass er langfristig das Recht erhält, in Deutschland bleiben zu können.

Ein Flüchtling, der diese Genehmigung hat, kann anschließend beantragen, dass auch seine Familie nach Deutschland kommen kann. Das nennt sich Familiennachzug und soll ermöglichen, dass Flüchtlinge sich besser integrieren und sich keine Sorgen um die Sicherheit ihrer Familie machen müssen.

Sabine Geschwinder

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