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Warten auf neues Naturkundemuseum

Warten auf neues Naturkundemuseum

So sieht es zurzeit im Naturkundemuseum am Fredenbaum aus. Vieles ist schon neu. Doch der Umbau läuft noch. Die Frau auf dem Bild ist die Museumsleiterin Dr. Elke Möllmann. Rechts ist eine riesige Dinosaurier-Figur zu sehen, die zum Schutz gegen den Baustellen-Staub aber noch dick verpackt ist. Menne Foto: Dieter Menne Dortmund

Von Oliver Volmerich

Das Naturkundemuseum ist vor allem für Familien mit Kindern das beliebteste Museum der Stadt. Eigentlich. Denn das Museum ist seit viereinhalb Jahren geschlossen. Es wird nämlich umgebaut.

Das war dringend nötig. Der Feuerschutz war in dem 1980 eröffneten Haus nicht mehr auf dem neuesten Stand, der Eingang war nur über eine hohe Treppe zu erreichen und auch die Ausstellung mit Tieren, Pflanzen und Steinen war nicht mehr aktuell. Naturkundemuseen bieten heute mehr als ausgestopfte Tiere in Schaukästen.

Künftig wird es im Naturkundemuseum deshalb ganz anders aussehen. Alles dreht sich um die Natur in und um Dortmund. Man kann viele Dingen anfassen und ausprobieren. Und es gibt neue Ausstellungsstücke wie ein riesiges Mammutskelett.

Das liegt jetzt allerdings noch in einem Lager. Denn der Umbau des Museums dauert viel länger als zunächst geplant. Eigentlich war ein Jahr für die Bauarbeiten und ein Jahr für den Aufbau der neuen Ausstellung vorgesehen. Nach der Schließung im September 2014 sollte das Museum also eigentlich im Herbst 2016 wieder eröffnen. Jetzt haben wir 2018 – und die Bauarbeiten laufen immer noch.

Allerdings ist ein Ende in Sicht. Mitte Juni sollen die Handwerker fertig sein. Dann muss noch gründlich sauber gemacht werden, damit die neue Ausstellung aufgebaut werden kann – mit dem großen Mammutskelett.

Wahrscheinlich im Sommer des nächsten Jahres, also 2019, kann man dann wieder das Naturkundemuseum am Fredenbaum besuchen. Und man kann sich ziemlich sicher sein, dass es dann wieder das beliebteste Museum bei Familien mit Kindern sein wird.

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