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Schwere Zeit für Huntelaar

Warum Schalke die Trendwende geschafft hat

GELSENKIRCHEN Bei aller Freude nach dem 3:0-Erfolg gegen Mainz 05 wollte Schalkes Kapitän Benedikt Höwedes den Blick für die Realitäten nicht verlieren. Doch nach fünf ungeschlagenen Pflichtspielen in Serie scheinen die Königsblauen nun auf einem Erfolg versprechenden Weg. Dafür gibt es eine Menge Gründe.

Warum Schalke die Trendwende geschafft hat

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und Mainz 05.

Abwehrstärke: Die Königsblauen haben nur drei Gegentore in den letzten fünf Partien bekommen. Höwedes und Co. machen in der Defensive einen guten Job. Trainer Weinzierl hat die Experimentierphase in der Abwehr beendet. Momentan sind Höwedes, Nastasic und Naldo gesetzt. Auf der linken Außenbahn wechseln sich Baba und Kolasinac mit Einsätzen ab, ohne dass die Stabilität leidet. Höwedes: „Wir bringen viel Herzblut ein und belohnen uns dafür. Wir sind auf einem richtig guten Weg. Aber so muss es auch weitergehen.“

Königstransfer Bentaleb: Der von Tottenham Hotspur bis zum Saisonende mit Kaufoption ausgeliehene Mittelfeldspieler entwickelt sich immer mehr zum Dreh- und Angelpunkt des Schalker Spiels. Zwei Tore in einem Spiel wie gegen Mainz, das war für den 21-Jährigen in seiner Laufbahn eine Premiere. „Dieser Sieg fühlt sich richtig gut an. Die letzten Ergebnisse zeigen die positive Entwicklung an“, freute sich der Algerier. Wenn er auf diesem Niveau weiter macht, wird das Schalker Interesse an einer festen Verpflichtung immer größer werden.

Keine Angst vor großen Namen: Als am Montag wie üblich nach einem Spiel nur die Reservisten und „Kurzarbeiter“ auf dem Trainingsplatz übten, gehörte auch wieder Klaas-Jan Huntelaar zu dieser Gruppe. Der Mittelstürmer, jahrelang Schalker Stammkraft, wird in dieser Saison zunehmend nur noch zum Bank-Angestellten. Denn bei Trainer Weinzierl regiert das Leistungsprinzip und die Trainingseindrücke. So ist zu erklären, dass Franco Di Santo wie in Krasnodar den Vorzug vor Huntelaar bekam und seine Chance nutzte. Zwei Torvorlagen in einer Partie, das hatte der Argentinier zuvor zusammen in 29 Bundesligapartien für Schalke nicht geschafft.

„Von Außen werden die Stürmer meistens nur an Toren gemessen, für uns ist aber wichtig, dass Stürmer die Abwehr beschäftigen, dass sie 20, 30 Zweikämpfe führen“, sagte Manager Christian Heidel, „und da war Franco vorbildlich.“ Auch Weinzierl hielt sich mit Lob nicht zurück: „Franco hat hier auf Schalke einen schweren Stand. Aber ich kenne seine Qualitäten. Wenn ich ihn im Training sehe, zeigt er hohe Laufbereitschaft, Kopfballstärke und einen guten Torabschluss.“

Für Huntelaar sind längst schwere Zeiten auf Schalke angebrochen. Mehr als eine Joker-Rolle wird dem 33-Jährigen wohl nicht mehr zugetraut. Am Saisonende läuft sein Vertrag aus. Er verlängert sich zwar unter gewissen Bedingungen, aber momentan deutet wenig darauf hin, dass der „Hunter“ auch in der nächsten Saison noch für Schalke spielen wird.

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