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Warum wir im Urlaub ein E-Book brauchen

Kopenhagen (dpa) Schon mal am Strand in Rückenlage stundenlang einen unwiderstehlichen 600-Seiten-Schwedenkrimi von Henning Mankell gestemmt? Oder mit den drei Millennium-Thrillern seines Landsmannes Stieg Larsson (so um 2000 Seiten) im Gepäck die Schwäbische Alb hochgeradelt? 150 bis 200 Gramm E-Book reichen, um sich solche masochistischen Prüfungen im Urlaub zu ersparen.

Warum wir im Urlaub ein E-Book brauchen

Nie mehr dicke Wälzer mit an den Strand schleppen. Foto: Frank Rumpenhorst

Zugegeben, die coolen kleinen Digital-Tafeln können nie und nimmer den Charme eines schon leicht angedetschten Wälzers entwickeln. Aber man nimmt ja auch nicht den heimischen Ohrensessel als Lieblingsleseplatz mit auf Reisen. Und wie reich werden E-Book-Leser doch für ihr praktisches Denken belohnt.

Nehmen wir wieder die Krimi-Verschlinger: Etwas rammdösig pflügt er oder sie sich durch die komplizierten Windungen des neuesten Falls von Kommissar XY. Was war jetzt noch mal mit der Schwägerin des vorletzten Hauptverdächtigen? Die plötzlich schluchzt: «Ich sah vom Bett, wie er ihn mit meinem Lieblingsbuch erschlagen hat.»

Der E-Book-Leser muss sich nicht lange grämen, dass er sich nur vage an den letzten Auftritt der Schwägerin im Krimi und gar nicht an den Titel ihres liebsten Buches erinnern kann: Einfach «Schwägerin» als Suchwort eintippen, und schon liefert das E-Book die plötzlich so dringend benötigten Infos.

Vorbei auch der ultimative Alptraum aller Urlaubs-Leseratten: Alles durch, deutschsprachiger Nachschub unerreichbar. Und wenn doch: Die heimische Stadtbücherei und der elektronische Stamm-Buchhändler liegen nur ein paar Klicks entfernt im Internet. Sie liefern in Sekunden den nächsten unwiderstehlichen Krimi.

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