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Was Sie über den Edeka-Bau in Löttringhausen wissen müssen

Eichhoffstraße

Die Zeit ohne Supermarkt in Löttringhausen neigt sich dem Ende zu. Die Planungen für den neuen Edeka-Markt im Einkaufszentrum an der Eichhoffstraße sind abgeschlossen. Nun beginnen die Bauarbeiten. Am Mittwoch erfolgte der symbolische Spatenstich. Wir beantworten die fünf wichtigsten Fragen.

LÖTTRINGHAUSEN

, 20.07.2017
Was Sie über den Edeka-Bau in Löttringhausen wissen müssen

Christian Nagel von Dogewo21, Architektin Regina Bieber und Bezirksbürgermeister Hans Semmler griffen zum Spaten.

Was wird gebaut?

Auf dem Gelände der ehemaligen Aldi-Filiale an der Eichhoffstraße soll ein Edeka-Markt entstehen. Ein Großteil des alten Marktes ist bereits abgerissen, sodass es eher ein Neu- als ein Umbau wird. Die Verkaufsfläche wird dabei von 800 m² auf 1.400 m² fast verdoppelt. Vier Millionen Euro investiert Bauherrin Dogewo21 in das Projekt.

Warum ist das so wichtig?

Mehr als zwei Jahre ist es her, dass sich Aldi aus Löttringhausen zurückgezogen hat. Ein Problem für viele der knapp 2.00 Bewohner des Stadtteils, denn zum Einkaufen müssen sie seitdem in benachbarte Ortsteile fahren. Besonders für Ältere eine Zumutung. „Nahes Einkaufen ist für die Menschen sehr wichtig“, sagt Bezirksbürgermeister Hans Semmler.

Warum hat es so lange gedauert?

„Wir wollten einen richtigen Supermarkt“, sagt Dogewo21-Pressesprecherin Regine Stoerring. „Die möglichen Mieter hatten aber gewisse Erwartungen“, ergänzt Christian Nagel aus der Dogewo-Geschäftsleitung. Wegen zu kleiner Verkaufsfläche und alter Bausubstanz, habe kein Weg an umfassenden Baumaßnahmen vorbeigeführt. „Auch die Genehmigungsverfahren sind komplexer und langwieriger geworden“, so Nagel.

Kommt ein Bankautomat?

Auch für Bankgeschäfte müssen Löttringshausens Bürger derzeit in andere Stadtteile ausweichen. Deshalb soll künftig ein Bankautomat in der Filiale stehen. Dafür hatte sich die Bezirksvertretung Hombruch eingesetzt. Die Sparkasse Dortmund erteilte diesem Plan eine deutliche Absage. Von der Volksbank dagegen gebe es eine Zusage „wenn die Bedingungen stimmen“, verrät Semmler. „Die Zusage steht“, versichert Architektin Regina Bieber, jedoch müsse alles noch mit dem Betreiber geklärt werden, der aber noch nicht feststehe.

Wie geht es weiter?

„Wir beginnen jetzt mit dem Fundament und den Entwässerungsarbeiten. Unser großes Ziel ist die Eröffnung bis Ostern“, sagt Projektleiterin Wiltrud Grünebaum. Bis dahin müssen die Anwohner zum Einkaufen noch in andere Ortsteile fahren. Und sich auf den Lärm einer Großbaustelle einstellen. „Geräuschlos wird es natürlich nicht“, kündigt Stoerring an.