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Was bleibt, ist ein Eimerchen Erinnerung

WITTEN Teelichter in Pappbechern, flackernde Fackeln und ein Lagerfeuer – Zeltlager-Romantik beim letzten Wochenende des Sandfestivals Ruhr am Kemnader Stausee in Witten. Halogen-Scheinwerfer tauchten die bis zu zehn Meter hohen Sandskulpturen ein allerletztes Mal in buntes Licht.

von Von Dominik Möller

, 08.10.2007
Was bleibt, ist ein Eimerchen Erinnerung

Zehn Wochen alt – und noch immer gut in Schuss: die Skulpturen des ersten Sandfestivals Ruhr.

Zehn Wochen war das Areal neben dem Freizeitbad Heveney für den Sand reserviert. „Zehn Wochen, von denen in puncto Wetter maximal drei wirklich schön waren“, zog Veranstalter Werner Jaing Bilanz. Gerne hätte er es gesehen, wenn deutlich mehr als 50 000 Gäste gekommen wären, aber: „Den Umständen entsprechend können wir zufrieden sein.“ Interesse der Besucher hat nicht abgenommen Auch mit der kurzfristig beschlossenen Verlängerung der sandigen Ausstellung. Eigentlich sollte am 9. September Feierabend sein – doch Jaing & Co. entschlossen sich, das Ende der Herbstferien abzuwarten. Enttäuscht wurden sie nicht. „Das Interesse an den Skulpturen hat nicht abgenommen“, bestätigt Jaing lächelnd – obwohl ihm so kurz vor Schluss nur mäßig zum Lächeln zumute ist. Denn „wenn die Bagger kommen, um die Skulpturen abzureißen, möchte ich nicht hier sein. Aber ich muss“, so Jaing. Von den Skulpturen bleibt nichts übrig Von den Skulpturen wird nichts übrig bleiben – nach den Aufräumarbeiten in rund einem Monat wird nichts mehr an das Festival erinnern. Was aber bleibt, ist ein Andenken, ein Eimerchen Erinnerung. „Und viele glückliche Gesichter“, so Jaing. Zwar ist die Neuauflage des Sandfestivals noch nicht in trockenen Tüchern, Werner Jaing aber zeigt sich zuversichtlich. „Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr wiederkommen werden“, sagt er.