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"Was geht?"

BOCHUM Ganz schön viel los war gestern anlässlich der Berufsbildungsmesse im RuhrCongress. Schon die Bahnen Richtung Messehaus waren voll gestopft mit Jugendlichen.

von von Angela Wiese

, 28.08.2008

Insgesamt kamen etwa 9000 Schüler zur Messe "Was geht?", um sich darüber zu informieren, wie es nach der Schule für sie weiter gehen könnte. Fast 80 Stände unterschiedlichster Betriebe boten nicht nur Ansprechpartner zum Fragen und viel Infomaterial, einige zeigten auch live einen Ausschnitt ihrer Arbeit. Viel Technik gab es zum Beispiel dort zu sehen, wo die Hoch- und Fachhochschulen sich und ihr Fächerangebot präsentierten. Dieser Bereich traf genau den Geschmack von Max Groos.

"Voll und unsortiert"

Er besucht die 12. Klasse der Heinrich-Böll-Gesamtschule - die erste Berufsentscheidung liegt also unmittelbar bevor. Kein Problem, denn für ihn steht längst fest, dass es nach dem Abitur ein Studium der Ingenieurswissenschaften sein soll.

"Voll und unsortiert", das war Max' erster Eindruck, als er die Messehallen betrat. "Ich hatte erst mal keine Peilung, wo was ist." Prompt verpasste er einen Vortrag zum Thema Ingenieurswesen. Gut fand er dagegen, "dass es hier Ansprechpartner gibt, denen man Fragen stellen kann".

"Wenn ich von der Schule aus darf, komme ich morgen wieder", sagte er. Hauptsächlich, um vielleicht doch noch den Vortrag hören zu können. Jana Blumenfeld wusste auch schon genau, welchen Stand sie ansteuern musste: den der Polizei. "Schon seit meiner Kindheit will ich Polizistin werden", sagt sie. "Heute habe ich Dinge erfahren, die ich noch nicht wusste, zum Beispiel wie viel man verdient", sagte die Neuntklässlerin.

Ihre Klassenkameradinnen waren sich ihrer Sache noch nicht so sicher. "Polizei ist schon interessant, aber ich interessiere mich eher für den medizinischen Bereich". Nicht wirklich viele Ansprechpartner für dieses Feld haben die Mädchen auf der Messe gefunden. Dafür aber für viele andere Berufe.