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Wattenscheider Bahnhof wird barrierefrei

Umbaubeginn frühestens 2018

Der Wattenscheider Bahnhof wird umgebaut. Er ist als ein weiterer Bahnhof für die Modernisierungsoffensive 2 (MO 2) von Land, Bund und der Deutschen Bahn ausgewählt worden. Von den insgesamt 20 Millionen Euro, die für den Umbau von sechs Bahnhöfen ausgegeben werden, gibt es für Wattenscheid aber nur einen recht kleinen Teil.

WATTENSCHEID

14.03.2014
Wattenscheider Bahnhof wird barrierefrei

Der Wattenscheider Bahnhof bekommt einen Aufzug.

Eine Million Euro stellen das Land Nordrhein-Westfalen, der Bund und die Deutsche Bahn für den Umbau des Wattenscheider Bahnhofs zur Verfügung. Der Bahnhof ist als einer von sechs Nachrückerbahnhöfen für die MO 2 ausgewählt worden. Insgesamt waren 69 Bewerbungen für modernisierungsbedürftige Bahnhöfe eingegangen.

In Wattenscheid wird auf dem Bahnsteig an den Gleisen 1 und 2 ein Aufzug gebaut und ein Videoüberwachungssystem installiert. Damit wird dort Barrierefreiheit – Hauptthema der MO 2 – erreicht. „Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist das sehr wichtig“, sagt DB-Pressesprecher Dirk Pohlmann. Die Voraussetzungen für die barrierefreie Umgestaltung des Bahnhofs in Wattenscheid seien seiner Meinung nach günstig. Eine Million Euro sei für die Maßnahme ausreichend, begründet DB-Pressesprecher Dirk Pohlmann den relativ geringen Anteil, den Wattenscheid von den insgesamt 20 Millionen Euro erhält, die für die Nachrücker der MO 2 bereitgestellt werden.

„An anderen Stellen müssen zusätzlich Bahnsteige höher gelegt und Rampen gebaut werden“, erklärt der DB-Sprecher. Während der sechs- bis zwölfmonatigen Bauzeit werde der Bahnhof zeitweise gesperrt, „voraussichtlich meist an den Wochenenden“, kündigt Pohlmann an. Das wird frühestens 2018 der Fall sein. Grund dafür ist der notwendige Planungsvorlauf, den so eine Maßnahme bedarf. Der Umbau muss mit anderen Baumaßnahmen der Deutschen Bahn abgestimmt werden. 

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