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Das Recht zu demonstrieren

12.04.2018
Das Recht zu demonstrieren

Eines haben alle Demonstrationen gemeinsam: eine Forderung – etwa mehr Lohn. dpa © dpa

Aus der Region. In Lüdinghausen sollte eigentlich ein Wettbewerb des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) stattfinden. Doch den hat Christoph Schlütermann vom DRK-Vorstand des Kreisverbandes Coesfeld abgesagt – weil zeitgleich eine Demonstration am Samstag stattfindet.

Dass Menschen überhaupt demonstrieren dürfen, ist im deutschen Grundgesetz (GG) verankert. Also im wichtigsten deutschen Gesetz überhaupt. Nur eine Anmeldung für größere Versammlungen unter freiem Himmel ist Pflicht – in Nordrhein-Westfalen bei der Polizei.

Doch was ist eigentlich eine Demonstration? Das Wort leitet sich vom lateinischen Wort „demonstratio“ ab – und das heißt: „das Hinweisen“. Die Menschen, die demonstrieren, wollen also auf etwas aufmerksam machen.

Man kann für etwas demonstrieren oder gegen etwas demonstrieren. In Lüdinghausen beispielsweise demonstrieren Menschen gegen etwas: Fremdenhass. Wenn aber etwa die Busfahrer streiken, demonstrieren sie meistens für etwas – zum Beispiel für mehr Lohn.

Manchmal kommt es vor, dass Menschen für eine Sache demonstrieren, während eine andere Menschengruppe dagegen ist. Dann könnte es zu einem Streit der beiden Gruppen kommen und vielleicht sogar zu Gewalttaten – dann greift die Polizei ein. Marvin K. Hoffmann