Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Keine Feldlerchen mehr hier

13.04.2018
Keine Feldlerchen mehr hier

Das ist ein Kiebitz – in Lünen gibt es von dieser Art nur noch ein Brutpaar.DPA © picture alliance / dpa

Am letzten Wochenende haben Naturschützer gezählt, wie viele Kiebitze und Lerchen noch in Lünen leben. Sie haben dabei nur ein Brutpaar von Kiebitzen und kein einziges mehr von Feldlerchen entdeckt. Das ist schade, weil früher viel mehr von diesen Vögeln hier gelebt haben. Das Problem gibt es aber nicht nur in Lünen, sondern in ganz Nordrhein-Westfalen.

Naturschützer sagen, dass die Landwirtschaft daran Schuld ist, dass es hier keine Kiebitze und Lerchen mehr gibt. Die Feldlerchen und Kiebitze leben nämlich auf Feldern. Die Naturschützer meinen, dass die Landwirte auf ihren Feldern zu wenig Rücksicht auf die Vögel nehmen. Wenn ein Bauer seine Felder mäht, könnte er nämlich auch die Nester der Vögel zerstören. Außerdem sagen sie, dass die Vögel auf den Feldern nicht genug zu fressen finden.

Die Landwirte finden es aber nicht gerecht, dass ihnen die Schuld gegeben wird. Sie argumentieren, dass sie immer weniger Felder haben – und deswegen gibt es natürlich auch weniger Lebensraum für Kiebitze und Lerchen. Obwohl sie immer weniger Felder haben, gibt es sogar Aktionen, bei denen die Landwirte Teile der Felder für die Vögel ungestört lassen.

Julian Beimdiecke