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Gerichte aus der Heimat

13.04.2018
Gerichte aus der Heimat

In der Senfmühle gibt es eine große Auswahl an Geschmacksrichtungen. Schwerte © Foto: Manuela Schwerte

Wenn man an den Begriff Heimat denkt, dann denkt man oft zuerst an den Ort, an dem man sich Zuhause fühlt. Aber es gibt auch andere Bereiche, in denen einen Heimatgefühle packen können, zum Beispiel beim Essen.

Wenn man das isst, was man schon früher bei Oma am Küchentisch bekommen hat, verbindet man das mit Heimat. Oder wenn man Dinge isst, die in einer Region häufig auf den Teller kommen. In Schwerte wird sogar ein Lebensmittel hergestellt, dass die Verbindung zur Heimat im Namen trägt: der Schwerter Senf. Die Geschichte der Senfmühle an der Rohrmeisterei geht bis ins Jahr 1845 zurück. Heute betreibt Frank Peisert die Mühle. Er sagt, dass viele, die aus Schwerte wegziehen, im Internet seinen Senf kaufen – weil sie ihn mit Heimat verbinden.

Außerdem verbinden viele Schwerter die Pannekauken, Pfannekuchen Kartoffeln, mit ihrer Heimat – am Cava-dei-Tirreni-Platz steht sogar das Denkmal „Pannekaukenfrau“. Dazu gibt es eine Legende: Früher soll es in Schwerte eine Hungersnot gegeben haben. Auf dem schlechten Boden wuchsen nur Kartoffeln. Da kamen Frauen auf die Idee, die Kartoffeln zu reiben und in der Pfanne als kleine Plätzchen zu braten.Jessica Will