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Ein besonderes Denkmal

26.04.2018
Ein besonderes Denkmal

Jochen Heinrich zeigt den Stamm der dicksten Buche von Nordrhein-Westfalen, die in Bork steht: Ihr Stamm hat einen Durchmesser von mehr als acht Metern. Heinrich © Heinrich

Jeder hat mal klein angefangen – das gilt auch für Bäume. Erst ein zartes Pflänzchen, wachsen sie in vielen Jahren auf eine stattliche Größe heran. Wie zum Beispiel die Pappel an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, die auf einem Stammumfang von 7,50 Metern kommt – und damit nicht der „dickste Baum“ auf Lüner Stadtgebiet ist, sondern auch zu einer besonderen Sorte von Denkmalen gehört – den Naturdenkmalen.

Elf davon befinden sich im Lüner Stadtgebiet, wie Jochen Heinrich weiß. Er kümmert sich besonders um solche Naturwunder und hat ein Register angelegt, das alle speziellen Bäume in der Stadt berücksichtigt. Dazu zählen auch die Silberweiden im Naturschutzgebiet nahe der Lippe. Diese Bäume sind 130 Jahre alt – für einen Menschen kaum vorstellbar.

Das Problem der Bäume: Bis auf wenige Menschen, die wie Jochen Heinrich eine Vorliebe für die Natur haben, ist sich kaum jemand bewusst, dass Bäume durchaus etwas Besonderes sind. Ein altes Gebäude wird von vielen als Sehenwürdigkeit betrachtet – bei einem alten Baum käme da keiner auf die Idee. Deshalb gibt es den „Tag des Baumes“, der die Menschen auf die grünen Riesen aufmerksam machen soll. Daniel Claeßen