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Wohnheim-Bau am Schloss Nordkirchen beginnt Anfang Mai

Wohnraum an der Fachhochschule für Finanzen

Feste Wohnheime sollen bald die Wohncontainer an der Fachhochschule für Finanzen am Schloss Nordkirchen in großen Teilen ersetzen. In der ersten Maiwoche ist Baubeginn für den neuen Gebäudekomplex. Die Fachhochschule hat einen ambitionierten Plan.

Nordkirchen

, 28.04.2018
Wohnheim-Bau am Schloss Nordkirchen beginnt Anfang Mai

Zwischen den schon bestehenden Wohnheimen will die Fachhochschule für Finanzen einen weiteren Wohnkomplex bauen. © Jessica Hauck

In der ersten Maiwoche sollen die ersten Maschinen rollen: Die Fachhochschule für Finanzen (FHF) richtet eine Baustelle am Sundernkomplex ein, bestätigt Klaus-Wilhelm Gratzfeld, geschäftsführender Verwaltungsleiter der FHF. Das neue Wohnheim mit 150 Wohneinheiten soll dort entstehen, wo bereits zwei Gebäuderiegel mit Wohnungen stehen. Das neue, mehrgeschossige Gebäude „soll sich laut Skizze an das Gefüge anpassen“, sagt Gratzfeld. Heißt, aus zwei Wohnkomplexen werden drei.

Und das mit einem recht „ambitionierten Zeitplan“, wie Gratzfeld es nennt. Die Hoffnung sei, dass im September 2019 die neuen Studenten der FHF in das neue Wohnheim einziehen können. Ob das klappt, sei allerdings nicht sicher, so Gratzfeld. Es könnte auch sein, dass das Wohnheim erst Ende 2019 fertig wird.

Ob alle Container weichen noch unklar

Die 150 Wohneinheiten werden allerdings dringend erwartet. Denn der Bedarf ist da. 2014 und 2016 hatte die FHF zwei mobile Containerstandorte auf dem Gelände eingerichtet, um die wachsende Zahl an Studenten unterbringen zu können. Die Container haben zusammen eine Kapazität von 171 Wohneinheiten. Bleiben also 21 Wohnplätze, die das neue Wohnheim nicht ersetzen würde. Ob nach 2019 also alle Container abgebaut werden können? Der geschäftsführende Verwaltungsleiter weiß es auch noch nicht. „Wir kennen die Einstellungszahlen für 2019 noch nicht“, sagt Klaus-Wilhelm Gratzfeld. Solange könne die FHF nicht abschätzen, wie die Fachhochschule wachsen wird.

Das neueste Bauprojekt ist für die Gemeinde Nordkirchen jedenfalls Grund zur Freude. „Wir sind froh über jede Unterkunft, die hier in Nordkirchen gebaut wird“, sagt Bürgermeister Dietmar Bergmann. Zum einen stärke es die die Kaufkraft im Ort, zum anderen den FHF-Standort Nordkirchen. Denn die Fachhochschule für Finanzen hat zwei Nebenstellen – eine in Hamminkeln und eine in Herford.

Mensa im Soll


„Wir wollen Hauptstandort der FHF bleiben“, so Bergmann. Dass es zwischen den schon bestehenden Wohnheimen mit einem weiteren Gebäude recht eng werden könnte, darüber mache sich die Gemeinde keine Sorgen. Der Kreis habe alle Brandschutzvorgaben bei der Baugenehmigung geprüft, so Bergmann.

Schon weiter fortgeschritten ist derzeit der Bau der neuen Mensa mit rund 1200 Plätzen. Sie liegt in unmittelbarer Nähe der Wohnheime im Sundern. Ein erstes Probeessen sei für Ende August geplant, sagte Klaus-W. Gratzfeld. Am 1. September sollen dann alle Studenten der FHF in der neuen Mensa satt werden. Die Arbeiten lägen derzeit „absolut im Soll“, so Gratzfeld. Die Verwaltung habe zwar einen Plan B, falls es noch zu Verzögerungen beim Bau komme. „Aber wir gehen davon aus, dass wir den Plan B nicht brauchen.“ Aktuell werde gerade die Inneneinrichtung bestellt, so Gratzfeld.

Noch nichts Neues in Personalfragen
  • Nach elf Monaten gibt es noch keine Entscheidung in Personaldingen bei der Führung der FHF.
  • FHF-Direktor Prof. Dr. Martin Stirnberg ist im August 2017 verabschiedet worden. Seine Nachfolge ist noch nicht geklärt, die Stelle noch nicht ausgeschrieben. Erst wenn das geklärt ist, wird auch die Stelle des Verwaltungsleiters neu ausgeschrieben. Der langjährige Amtsinhaber Wilhelm Schulte ging etwa zeitgleich mit Stirnberg.
  • Geschäftsführender Verwaltungsleiter ist seitdem Klaus-W. Gratzfeld.