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Viel kaputter Wald

11.05.2018
Viel kaputter Wald

In Castrop-Rauxel sind neun Prozent des Waldes kaputt. Foto Schlehenkamp © Foto: Schlehenkamp

Castrop-Rauxel. Neun Prozent der Waldfläche in der Stadt sind kaputt oder gar nicht mehr bewaldet. Das heißt, dort gibt es keine Bäume mehr. Betroffen sind davon die Laubholzaltbestände. Laubholz bedeutet, dass die Bäume Blätter haben. Es gibt nämlich auch Nadelholz. Das sind Bäume, die Nadeln haben, wie zum Beispiel die Tanne. Und Altholz bedeutet, dass die Bäume schon alt und damit groß sind.

In Castrop-Rauxel sind von 75 Hektar Laubholzaltbestand 42 Hektar kaputt oder nicht mehr bewachsen. Das sind 9 Prozent von der Wald-Gesamtmenge. Die beträgt 454 Hektar. Hektar ist übrigens eine Maßeinheit der Fläche. Dass so viel Wald kaputt ist, hat viele Gründe. Zum Beispiel den Pfingststurm Ela 2014, der viele Bäume umwehte. Aber auch Wurzelschäden und lange Trockenzeiten haben zum Baumsterben geführt.

Das ist natürlich nicht gut für die Luft, denn Bäume nehmen den Kohlenstoffdioxid, den zum Beispiel wir Menschen und Tiere ausatmen auf, und stellen im Gegenzug bei der so genannten Fotosynthese Sauerstoff her. Den brauchen die Menschen und Tiere, um Leben zu können. Wenn es weniger Bäume gibt, ist die Luft also schlechter. Darum müssen neue Bäume gepflanzt werden. Till Meyer

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