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Feinstaub in der Luft

11.05.2018
Feinstaub in der Luft

Mit solchen Messstationen kann der Feinstaubgehalt in der Luft ermittelt werden. DPA © picture alliance / Ina Fassbende

Werne. Feinstaub sind klitzekleine Partikel, die in der Luft schweben und für das menschliche Auge nicht zu erkennen sind. Große Mengen sind unter anderem in Autoabgasen enthalten. Aber auch beim Grillen steigt Feinstaub in die Luft. Weil Feinstaub gesundheitsschädlich ist, hat die Weltgesundheitsorganisation Grenzwerte festgelegt, die in einer Stadt nicht überschritten werden sollen. Geschieht das doch, dann drohen Fahrverbote für Autos.

Der Grenzwert für PM10 – das sind Staubteilchen, die kleiner als 10 Mikrometer sind, also zehnmal kleiner als feiner Sand – liegt bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter. Die Menge lässt sich mithilfe von Sensoren mit Lasern messen. Die Sensoren kann sogar jeder selbst bauen. Und das machen immer Leute – auch in Werne. In dem Bereich zwischen Münsterstraße und Bahntrasse lag der Wert am 4. Mai bei 13,09 Mikrogramm pro Kubikmeter. Etwa einen Monat zuvor, am 1. April, war er wesentlich höher. In den Abendstunden lag er sogar bei 169,75. Das hat mit großer Wahrscheinlichkeit etwas damit zu tun, dass es an diesem Tag viele Osterfeuer in der Lippestadt gab.

Felix Püschner

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