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Sorge um den Weihnachtsbaum

15.05.2018
Sorge um den Weihnachtsbaum

Das ist der Hansaplatz. Wenn dort nicht gerade Markt (oder Weihnachtsmarkt) ist, kann man sogar mit Fahrrad über den Platz fahren. Weil sonst nicht viel auf dem Platz los ist. Schaper © © Schaper

Der Hansaplatz ist ein wichtiger Platz in Dortmund. Gut, gestern war das Fußballmuseum wichtiger, weil da ja bekanntgegeben wurde, welche Spieler im vorläufigen Aufgebot zur Fußball-WM stehen, aber dazu steht auch eine ganze Menge auf anderen Seiten dieser Zeitung. Und sonst, im Alltag, ist der Hansaplatz wirklich wichtig. An Samstagen sowieso, da ist dann Markt. Und in der Weihnachtszeit noch mehr, denn dann stehen auf dem Hansaplatz der Weihnachtsmarkt UND der größte Weihnachtsbaum der Welt. Wenn man ehrlich ist, ist ansonsten auf dem Hansplatz nicht so richtig viel los, was die Stadt Dortmund gerne ändern würde. Sie möchte auf diesem Hansaplatz also gerne etwas bauen. Ein Gebäude, in dem Menschen etwas essen können. So, glaubt die Stadt, würde man auch an den Tagen, an denen auf dem Platz nicht so viel los ist, Menschen dahin locken können. Praktischerweise gibt es auch eine Firma, die dort gerne ein solches Gebäude bauen würde und das sogar darf.

Jetzt ist es aber so: Die Menschen, die auf dem Markt oder dem Weihnachtsmarkt ihr Geld verdienen, würden sich nicht freuen, wenn da plötzlich ein Gebäude auf dem Platz steht. Wo sollen, würden sie fragen, wir denn unsere Marktstände aufstellen? Wäre überhaupt noch genug Platz für den Weihnachtsmarkt? Und was ist mit dem großen Weihnachtsbaum?

Es gibt also zwei Gruppen, die sich gegenüberstehen: Die, die den Platz brauchen. Und die, die dann, wenn der Platz leerer ist, gerne etwas hätten, was den Platz lebendiger macht. Wie das jetzt ausgeht, das muss dann die Politik entscheiden. Tobias Großekemper