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Viele Nichtschwimmer

18.05.2018
Viele Nichtschwimmer

Gute Körperhaltung: So sieht ein Start beim Rückenschwimmen aus.paulitschke (A) © Bernd Paulitschke

Wer in der Grundschule ist, hat auch Schwimmunterricht. An den meisten Schulen schon, aber nicht an allen. Auf ganz Deutschland umgerechnet ist es so: An einer von fünf Schulen gibt es kein Hallenbad, in das die Kinder gehen könnten. Warum? So ein Hallenbad kostet viel Geld. Das Wasser muss erwärmt und gereinigt werden. Es gibt Menschen, die dort arbeiten und dafür Geld bekommen. Deshalb haben viele Städte in Deutschland, die kein Geld mehr hatten, ihre Bäder geschlossen. Und das hat Folgen für die Kinder. Es gibt mehr Nichtschwimmer – und die begeben sich im Sommer beim Baden in Gefahr. Ein Sprecher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt: Wenn sich daran nichts ändere, „ist Deutschland bald ein Land der Nichtschwimmer“. Auch Grundschul-Leiter in Schwerte machen sich Sorgen. Das liegt aber nicht an geschlossenen Bädern, sondern daran, dass Kinder als Nichtschwimmer in den Unterricht starten. Besser sei es, wenn Mädchen und Jungen im Kindergartenalter einen Schwimmkurs besuchen würden. Denn so sagt zum Beispiel Martin Krämer, Chef der Lenningskampschule: „Von 50 Kindern können am Ende der vierten Klasse drei bis vier Kinder nicht schwimmen.“Björn Althoff