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Giftige Raupen unterwegs

22.05.2018
Giftige Raupen unterwegs

So sehen die Raupen des Nachtfalters aus. dpa © picture alliance / Patrick Pleul

Selm. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners breiten sich wieder in der Umgebung aus. Der sogenannte Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling aus der Familie der Nachtfalter. In ihren Nestern, die wie Zuckerwatte aussehen, bevölkern die Raupen mancherorts ganze Straßen, Schulhöfe, Sportplätze und Schwimmbäder. Dabei hängen die Nester an den Baumstämmen von Eichen, wie der Name der Raupen auch schon verrät.

Die Raupen sind von sogenannten Brennhaaren überzogen. Das sind kleine Härchen, die auf der menschlichen Haut hängen bleiben, dann abbrechen und allergische Reaktionen auslösen können. Neben heftigem Juckreiz kann der Kontakt mit den Härchen zu roten Flecken, Pusteln und in Einzelfällen sogar zu einem allergischen Schock führen. Beim Einatmen herumfliegender Härchen kann das Atmen schwerfallen.

Wer Nester oder Raupen sieht, sollte sie auf keinen Fall berühren. Die meisten Raupen bilden Ende April oder Anfang Mai die ersten Brennhaare. Besonders gefährlich ist aber die Zeit von Ende Mai bis Ende Juni. In dieser Phase verlieren die Tiere besonders viele Härchen. Wer sich nach dem Kontakt mit den Raupen unwohl fühlt, sollte ganz schnell zu einem Arzt gehen. Aileen Kierstein