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Baum abgesperrt

29.05.2018
Baum abgesperrt

So sieht die haarige Raupe der Schmetterlingsart Eichenprozessionsspinner aus.Foto dpa © picture alliance / dpa

Obercastrop. Viele werden die Geschichte von der kleinen Raupe Nimmersatt kennen. Die kleine Raupe hat großen Hunger und macht sich auf die Suche nach etwas zu essen. Eine schöne Kindergeschichte. Weniger schön hingegen ist, dass jetzt Raupen der Schmetterlingsart Eichenprozessionsspinner die Eiche vor der Elisabethkirche kahlfuttern wollen.

Denn die langen Haare der Raupe, aus der mal ein Schmetterling wird, sind für den Menschen gefährlich. Berührt man die giftigen Haare, werden die Atemwege und die Haut gereizt. Auf der Haut gibt das dann rote Stellen. Solche Rötungen hatte auch vergangene Woche ein Kind aus dem Kindergarten an der Kirche, das unter dem Baum gespielt hatte.

Damit das nicht wieder passiert, wurde der Baum jetzt mit einem Band und Warnschildern abgesperrt. Jetzt wird eine Spezialfirma kommen und die Raupen entfernen. Dazu wird der Baum mit einem für den Menschen und andere Tiere ungefährlichen Mittel eingesprüht. Die Raupen nehmen dieses Mittel beim Fressen der Blätter auf und sterben dann. Die Nester der Raupe werden danach noch abgesaugt und verbrannt.

Die Raupe ist übrigens trotzdem wichtig im Kreislauf der Natur, aber nicht in der Nähe des Menschen. Till Meyer

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