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Pferd steckt in Futterbox fest

29.05.2018
Pferd steckt in Futterbox fest

Ende gut, alles gut: Pferd Ruby ist befreit und steht wieder auf seinen Beinen.schmitz © Foto: Reinhard Schmitz

Die Feuerwehr löscht nicht nur Brände und kümmert sich um Opfer von Verkehrsunfällen. Sie kann auch Tieren helfen. So wie gestern bei einem ganz besonderen Einsatz. Ein ausgewachsenes Pferd war in Villigst mit dem Rücken in seine Futterkiste gefallen. Unglücklich steckte der Oldenburger Wallach „Ruby“ in der nur einen mal einen Meter großen Gitterbox fest, drei Beine in die Luft gestreckt. Der Schwiegervater der Besitzerin, der den Unfall bemerkt hatte, alarmierte die Feuerwehr. Die konnte Ruby aber auch nicht sofort befreien. Zu groß war die Gefahr, dass das Pferd in seiner Aufregung mit den Hufen um sich tritt. Deshalb wurde auch noch eine Tierärztin gerufen, die Ruby mit einer Narkosespritze betäubte. Dann zerschnitten die Retter mit einem Bolzenschneider die Gitterstäbe der Kiste und bogen sie mit einem Spreizgerät auseinander. Wenig später war das Pferd schon wieder aufgewacht und stand auf seinen Beinen. Es hatte sich glücklicherweise bei seinem Sturz nichts gebrochen, aber ein paar Schürfverletzungen und eine tiefere Wunde an den Beinen davongetragen. Die Tierärztin desinfizierte und versorgte die betroffenen Körperstellen. Jetzt darf Ruby erst mal seine Ruhe genießen. Er ist auch schon 26 Jahre alt.

Reinhard Schmitz