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Hotel-Projekt in Nordkirchen wird deutlich größer

Investoren interessieren sich für Fläche neben Hotel und Bad

Die Schwimmer in Nordkirchen müssen sich gedulden. Der für diesen Frühsommer angepeilte Baubeginn für ein Hotel mit angegliedertem Schwimmbad verzögert sich. Das muss kein schlechtes Zeichen sein.

Nordkirchen

30.05.2018
Hotel-Projekt in Nordkirchen wird deutlich größer

Groß war die Freude im vergangenen Sommer bei der Vorstellung des Hotelprojektes für Nordkirchen. Unser Foto zeigt (v.l.): Dietmar Bergmann, Melanie Morgenthaler, Mechtild Kammert, Josef Klaas, Thorsten Schütte, Maike Teetz und Gert Prantner. Der seinerzeit angedachte Zeitplan kann jedoch nicht eingehalten werden. Am Projekt wollen alle Beteiligten jedoch festhalten.wolters (A) © Foto: Theo Wolters

Rückblende Sommer 2017: Im Schlosspark spricht Gert Prantner, Geschäftsführer von RIMC Hotels & Resorts mit Sitz in Hamburg, mit großer Begeisterung von den glänzenden Perspektiven für das Nordkirchener Projekt. Thorsten Schütte, Projektentwicklern der Firma Premero, sieht einen Baubeginn im Frühsommer 2018 als durchaus realistisch an. Davon ist jetzt keine Rede mehr.

Gert Prantner lässt sich am Mittwochmorgen nur ein einziger Satz entlocken. „Ich bin der Betreiber“, sagt er und verweist auf die Firma Premero. Wir hören direkt nach und erreichen Melanie Morgenthaler im Auto. Sie war bei der Vorstellung des Projektes ebenfalls in Nordkirchen. „Es gibt eine kleine zeitliche Verzögerung, weil einige andere Punkte daran hängen.“ Aber es werde alles gut in Nordkirchen.

Investoren stehen bereit

Eine Aussage, die Bürgermeister Dietmar Bergmann auf Anfrage mit Argumenten unterfüttern kann. „Mittlerweile sind die Grundstücksverhandlungen – es geht um 52.000 Quadratmeter – abgeschlossen.“ Es gebe auch bereits einen Kaufvertragsentwurf. Mehr noch, nach Einschätzung von Bürgermeister Bergmann „stehen RIMC und Projektentwickler Gewehr bei Fuß“. Ein weiterer Grund für Bergmanns Optimismus ist ein Treffen mit potenziellen Investoren vor knapp zwei Wochen. Dabei ging es auch um den entscheidenden Aspekt, der zur Verzögerung des Projektes geführt hat.

Stillschweigen vereinbart

War zunächst geplant, in einem ersten Bauschritt ein Hotel und ein Schwimmbad zu errichten, so gehe es jetzt um ein Projekt mit einer deutlich größeren Dimension. Was zusätzlich auf dem Areal entstehen könnte, will und kann Bergmann aktuell nicht sagen. Mit den möglichen Investoren sei Stillschweigen vereinbart worden. Allerdings sagt Bergmann, dass die Realisierung des größeren Projektes (Hotel, Schwimmbad und mehr) Auswirkungen auf die Hotelplanung habe. „Es geht hierbei um Synergien.“ Die Planungen für das Modell Hotel und Schwimmbad waren dabei eigentlich schon abgeschlossen.

Bis zum Herbst Klarheit

Nach den jüngsten Gesprächen geht Bergmann davon aus, dass bis zum Herbst endgültig feststehe, was im ersten Bauabschnitt realisiert wird. Danach würden die Projektentwickler noch rund drei bis vier Monaten für die konkrete Baupläne benötigen. Mit RIMC steht ein Hotelbetreiber bereit, der in den vergangenen 27 Jahren rund 200 Hotelprojekte im In- und Ausland realisiert hat.

Derzeit ist die RIMC mit Hauptsitz in Hamburg mit knapp 40 Hotels in acht Ländern vertreten. Die RIMC schreibt niemals den eigenen Namen auf ein Hoteldach, sondern nutzt per Franchise international bekannte Flaggen. Das 1990 gegründete Unternehmen RIMC hat sich in diesem Frühjahr neu aufgestellt, um weiter wachsen zu können. Die New Art Invest GmbH aus Antalya ist mit 30 Prozent als neuer Gesellschafter und Partner eingestiegen.

Zu den Wachstumsplänen gehört so oder so das Projekt in Nordkirchen, das weit in die Region strahlen und viele Menschen locken soll.