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Ausgebrochene Löwen, Tiger und Jaguar eingefangen

Suchaktion nach ausgebrochenen Zoo-Raubtieren beendet

In der Eifel sind mehrere Raubtiere aus ihrem Zoo-Gehege ausgebrochen. Nun sind sie wieder eingefangen worden. Ein Bär wurde bei der Suche allerdings erschossen.

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Bitburg

, 01.06.2018
Ausgebrochene Löwen, Tiger und Jaguar eingefangen

Mehrere Tiere sind aus ihrem Gehege im Eifel-Zoo in Lünebach ausgebrochen - unter anderem zwei Löwen. © dpa

Die aus ihren Gehegen entkommenen Raubtiere in der rheinland-pfälzischen Eifel sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wieder eingefangen worden.

Am Freitagmittag waren aus einem Zoo in der Eifel in Rheinland-Pfalz nahe der Landesgrenze mehrere große Raubtiere ausgebrochen. Gesucht wurde nach zwei Löwen, zwei Tigern und einem Jaguar, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm am Freitag. Ein Bär sei erschossen worden. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.

Es handelte sich um gefährliche Tiere des Eifelzoos in Lünebach im Kreis Bitburg-Prüm. Der Zoo liegt etwa 20 Kilometer südlich der nordrhein-westfälischen Landesgrenze. Die Menschen in der Nähe wurden aufgerufen, Häuser und Wohnungen zunächst nicht zu verlassen und bei Sichtung der Tiere die Polizei anzurufen.

Große Suchaktion nach den Tieren erfolgreich

Eine große Suchaktion wurde nach Angaben des Sprechers der Kreisbehörde in Gang gesetzt. Unter anderem waren Kräfte von Feuerwehr und Polizei sowie Tierärzte im Einsatz

Der Eifelzoo in Lünebach liegt im Westen von Rheinland-Pfalz, etwa 50 Kilometer Luftlinie nördlich von Trier entfernt. Der Zoo wirbt auf seiner Homepage mit den Raubkatzen als Attraktion. Insgesamt leben demzufolge rund 60 exotische und einheimische Tierarten auf dem etwa 30 Hektar großen Gelände. Darunter sind Sibirische Tiger und Afrikanische Löwen. Der 1972 eröffnete Zoo ist ein privater Betrieb und befindet sich in Familienhand.

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