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Brite fesselt mit neuen Songs sein Publikum

Ben Howard spielt Konzert im Kölner E-Werk

Der britische Singer-Songwriter Ben Howard hat sich ein erstaunliches Publikum herangezogen. Still und aufmerksam und manchmal begeistert jubelnd erträgt es im Kölner E-Werk ein Programm, das fast nur aus neuen Songs besteht.

von Max Florian Kühlem

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KÖLN

, 01.06.2018
Brite fesselt mit neuen Songs sein Publikum

Ben Howard beim Konzert in Köln. © Thomas Brill

"Noonday Dream" heißt das neue, das dritte Album Ben Howards, das am Tag seines Kölner Konzerts erschienen ist. Die Fans hatten also bloß ein paar Stunden, um das Material kennen zu lernen. Oder sie kennen es eben nicht und lauschen deshalb interessiert. Mit dem aktuellen Sound hat sich der 31-Jährige noch ein Stück entfernt vom freundlichen Surfer-Pop mit Ohrwurm-Qualitäten, den man von seinem Debüt "Every Kingdom" kennt. Den Hit "Keep Your Head Up" spielt er schon lange nicht mehr. Er würde banal erscheinen inmitten der neuen, langen und komplexen Stücke, die von einer achtköpfigen Band vorsichtig entwickelt werden. Im seit Ewigkeiten ausverkauften E-Werk (er hätte wesentlich größere Hallen bespielen können) hat der sensibel und scheu wirkende Ben Howard einen bemerkenswerten Bühnenraum geschaffen, in dem stilvolle Bilder über fünf kleine und eine große durchsichtige Leinwand flimmern, die wie Fenster wirken in die Weite des Universums oder die Schönheit der Natur.

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Bildergalerie

So war das Konzert von Ben Howard in Köln

02.06.2018
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Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill
Ben Howard beim Konzert in Köln.© Thomas Brill

Es gibt kontrollierte Ausbrüche in diesem rund anderthalb Stündigen Set, aber meist knüpfen Howard und Band einen weiten Klangteppich, über seine Ausnahmestimme mäandern kann. Wenn man an diesem Abend überhaupt von Hits sprechen kann, dann sind es Titel wie "Small Things" oder "I Forget Where We Were" vom zweiten Album. Da rastet das junge Publikum kurz aus. Ansonsten schaut es verträumt nach vorn und selten auf die Smartphones. Wirklich erstaunlich.

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