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Vorsicht vor giftiger Raupe

04.06.2018
Vorsicht vor giftiger Raupe

An diesem Baum in Cappenberg hat sich der Eichenprozessionsspinner ausgebreitet. Goldstein

Selm. Diese Schädlinge haben einen lustigklingenden langen Namen: Eichenprozessionsspinner. Hinter dem Namen verbirgt sich eine gelblich graue Raupe mit langen weißen Haaren auf ihrem Körper. Sie befällt – deshalb der Name – Eichenbäume, spinnt ein Netz und frisst die Blätter der Bäume. Aber nicht nur für Bäume ist das Tier ein Problem. Denn die langen Haare der Raupe enthalten ein Gift, auf das auch Tiere und Menschen reagieren. So kann der Kontakt mit der Raupe zum Beispiel zu Hautausschlag, juckender Haut oder im schlimmen Fall auch zu einem allergischen Schock führen. Schädlingsbekämpfer sorgen deshalb dafür, die Raupen von dem befallenen Baum zu entfernen. Allein in Selm gab es in den vergangenen zwei Wochen etwa 30 Meldungen bei der Stadt wegen der Prozessionsspinner. Aktuell haben die Schädlingsbekämpfer deshalb viel zu tun. An manchen Orten gibt es deshalb Absperrungen an betroffenen Bäumen, die darauf hinweisen, dass diese mit dem Schädling befallen sind. Diesen Bereich sollte man deshalb besser meiden, um nicht mit dem Eichenprozessionsspinner in Kontakt zu kommen.

Sabine Geschwinder