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Lizenzerteilung: Uerdingen trägt Spiele in Duisburg aus

Der KFC Uerdingen trägt seine Drittliga-Heimspiele in der kompletten Saison 2018/2019 in der Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg aus. Der KFC und der Zweitligist MSV Duisburg teilten am Dienstag mit, dass ein entsprechender Mietvertrag zwischen den Fußballclubs abgeschlossen worden sei. Hintergrund ist, dass die eigentliche Heimstätte des KFC, das Grotenburg-Stadion, nicht drittligatauglich ist.

Krefeld/Duisburg

05.06.2018

„Sicher hätten wir die 3. Liga gerne in unserer Grotenburg gespielt. Aber es ist klar, dass das derzeit nicht möglich ist, da die Grotenburg zunächst für die Liga fit gemacht werden muss“, sagte KFC-Sprecher Jan Filipzik. Die Deutsche Fußball Liga und der Deutsche Fußball-Bund müssen sich bei den Spieltagsansetzungen für die Heimspiele des MSV und des KFC nun abstimmen.

So profitiert auch der MSV vom Aufstieg des Nachbarn. „Wir beide als Partner, also der MSV und die Stadionprojektgesellschaft, profitieren kommerziell von diesem Deal. Unsere Mittel werden wir für die Instandhaltung der Infrastruktur der Arena verwenden“, erklärte Dirk Broska, Geschäftsführer der Duisburger Stadionprojektgesellschaft.

Erst am Montagabend hatte der DFB-Zulassungsbeschwerdeausschuss dem sportlich aufgestiegenen KFC endgültig die Lizenz für die 3. Liga erteilt. Nach einer Prüfung hatte sich ergeben, dass eine geforderte Liquiditätsreserve über 1,2 Millionen Euro rechtzeitig vom KFC überwiesen, aber von der zuständigen Bank zu spät gutgeschrieben worden war.

„Ich freue mich riesig für den Verein, die Mannschaft, alle Fans und auch für Krefeld. Die letzten Tage waren für mich als Fan echt hart“, sagte Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer erleichtert. „Am liebsten würde ich noch mal eine Aufstiegsfeier veranstalten.“

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