Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Eon will Abstimmung über Einsatz von Sonderprüfer vertagen

Im Übernahmekampf beim Energiekonzern Uniper hat der bisherige Mehrheitsaktionär Eon beantragt, die Abstimmung über die Einsetzung eines Sonderprüfers zu vertagen. Solange der Kauf der Aktien durch den finnischen Fortum-Konzern nicht endgültig genehmigt ist, sei eine Entscheidung verfrüht, sagte ein Eon-Vertreter am Mittwoch bei der Uniper Hauptversammlung in Essen. Gleichzeitig beantragte er, auch die Entlastung des Uniper-Vorstands auf eine spätere Hauptversammlung zu vertagen.

Essen

06.06.2018
Eon will Abstimmung über Einsatz von Sonderprüfer vertagen

Das Logo des Stromerzeugers Uniper ist am Rande der Hauptversammlung in einerm Durchgang zur Halle an der Wand zu sehen. Foto: Bernd Thissen

Ein US-Hedgefonds, der an Uniper beteiligt ist, hatte die Einsetzung eines Sonderprüfers beantragt. Er wirft dem Vorstand vor, den Fortum-Einstieg bei Uniper zu hintertreiben. Der Uniper-Aufsichtsrat hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und die Ablehnung des Antrags empfohlen.

Fortum hat Eon dessen Beteiligung von 46,7 Prozent an Uniper für rund 3,8 Milliarden Euro abgekauft. Weil noch kartellrechtliche Genehmigungen fehlen, ist das Geschäft aber noch nicht abgeschlossen. Eon kommt deshalb die entscheidende Rolle bei der Uniper-Hauptversammlung zu.

Anzeige