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Schwäne können gefährlich sein

06.06.2018
Schwäne können gefährlich sein

Schwäne auf der Lippe verteidigen ihr Revier. Dpa © Sylvia Lüttich-Gür

Werne. Schwäne sehen schön aus. Trotzdem sollte man sich ihnen im Frühling und Frühsommer lieber nicht einfach so nähern. Da die Vögel ziemlich groß und auch schwer sind, können sie gefährlich werden, wenn sie sich bedroht fühlen. In dieser Jahreszeit brüten sie ihre Jungen aus und dann sind die Schwäne besonders vorsichtig. Sie wollen ja nicht, dass ihren Küken etwas geschieht. Ihre Nester befinden sich meistens am Ufer eines Gewässers, wie an der Lippe. Dort sind auch oft Kanufahrer unterwegs. Der Schwan weiß natürlich nicht, ob die Boote ihm oder seinen Jungen etwas Böses wollen und deswegen kann es passieren, dass er versucht, die Kanuten zu verscheuchen.

Keinen Grund zum Angriff geben

Dann macht er sich ganz groß, erzeugt durch Rudern mit den Flügeln Wellen und faucht. Wenn das geschieht, sollte man ruhig bleiben und sein Kanu stoppen, sagt ein Experte. Man sollte nicht weiter in die Richtung des Vogels fahren, solange er noch diese Drohgebärden ausübt. Denn sonst kann es passieren, dass der Schwan angreift. Die Flügelschläge tun weh und können für gebrochene Knochen sorgen. Doch wenn man sich richtig verhält, greifen Schwäne nur selten an, sagt der Experte. Die meisten Kanufahrer wissen das. Trotzdem sollte man dem Schwan keinen Grund geben, sich bedroht zu fühlen. Ohnehin ist der Abschnitt der Lippe in Werne ein Naturschutzgebiet. Das heißt: Dort darf man nur nach Anmeldung und mit Rücksichtnahme auf Tier- und Pflanzenwelt Kanu fahren. Außerdem muss man in der Mitte des Wassers bleiben und darf als Kanufahrer nur an wenigen festgelegten Stellen ein- und aussteigen.

Wilco Ruhland

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