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Weg mit dem Dreck

WITTEN „Igitt, guckt mal was ich hier gefunden habe“, ruft Patricia ihren Freundinnen zu und zieht ein T-Shirt aus dem Gebüsch. Spritzen, Alkoholflaschen, eine Dachpfanne - auf der Annener Halde liegt noch viel mehr rum. Der Dreck landete dank einer Inititative des Stadtmarketings dort, wo er hingehört: In der Mülltonne.

von Von Julia Reidegeld

, 19.10.2007
Weg mit dem Dreck

Bei der Aufräumaktion konnte jeder Hand anlegen und den Dreck von der Annener Halde direkt entsorgen.

Eine Initiative des Arbeitskreises Ladenlokalmanagement erklärte dem Dreck den Krieg und machte es mit dem Projekt „Soziale Stadt Annen“ möglich. Gemeinsam mit dem „Ab in die Mitte“-Projekt stehen Besen, Zangen, Schubkarren und große Mülltonnen bereit.

Die füllen sich dann auch schnell. Ein Autoreifen, ein halbes Sofa sowie eine Autotür werden stapeln sich. „Ich habe hier auch schon ein Klo und ein Waschbecken aus dem Gebüsch gezogen“, erzählt Marion Körner vom Organisationsteam.

Jetzt betreut sie den provisorisch hergerichteten Getränke- und Essensstand auf dem Parkplatz Annenstraße/Ecke Herdecker Straße.

Das Motto der Aktion lautet: "SoS Halde - wird aus der Halde die Holde?" Aus der ungepflegten Fläche soll die "grüne Mitte" des Stadtteils werden.

Lesen Sie mehr zu der Aktion in unserer Reportage in der Wittener Samstagsausgabe der Ruhr Nachrichten.