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Wegen Absage: Jugendamtsleiterin verspricht Überprüfung

Kita Helfkamp

STOCKUM Sieben Monate kam nichts vom Jugendamt und dann folgte eine Absage. Die städtische Kita Helfkamp darf keine musikalische Früherziehung mit einer gewerblichen Musikschule in ihren eigenen Räume anbieten. Die Beteiligten sind sauer. Doch nun meldet sich die Jugendamtsleiterin zu Wort.

von Von Lisa Timm

, 06.08.2010
Wegen Absage: Jugendamtsleiterin verspricht Überprüfung

Jugendamtsleiterin Jutta Schmidt.

Jugendamtsleiterin Jutta Schmidt, die sich bereits wegen der langwierigen Antwort aus ihrem Amt bei der Helfkamp-Kita entschuldigte, musste wegen dieser Ungereimtheit erst einmal selbst im eigenen Amt recherchieren. Demnach steht fest: Grundsätzlich gilt laut Anweisung des Landesjugendamtes, dass die privatgewerbliche Nutzung in städtischen Einrichtungen nicht zulässig ist. Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung sieht das Haushaltssicherungskonzept vor, städtische Gebäude nur für Pflichtaufgaben bereit zu stellen.

Warum nun aber trotzdem in Durchholz ein privater Anbieter unterrichten kann, resultiere daraus, dass ein entgeltpflichtiger Unterricht im Konzept der Kita verankert sei. "Das heißt, es müssen alle Kinder daran teilnehmen können, um eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zu verhindern", so Jutta Schmidt. "Und es dürfen natürlich keine Zusatzkosten für die Stadt entstehen." Die Jugendamtsleiterin möchte jetzt schnell mit der Kita Helfkamp ins Gespräch kommen, um abzuklären, ob das Modell Durchholz auf Stockum übertragbar ist. "Wir werden alle Möglichkeiten prüfen, ich kann aber nichts versprechen", so Schmidt.