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Weichenwerk blickt auf 150 bewegte Jahre

Geburtstag

Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Beim Tag der offenen Tür am Samstag. 8. Juni, können alle hinter die Werkskulissen sehen.

WITTEN

von Von Susanne Linka

, 31.05.2013
Weichenwerk blickt auf 150 bewegte Jahre

Bilder aus alten Zeiten erzählen eine ganz eigene Geschichte über das Weichenwerk.

Die verkehrsgünstige Lage und die zahlreichen Zechen in der Stadt waren ausschlaggebend dafür, dass die kleine Stadt Witten mit ihren 8000 Einwohnern 1860 zum Standort für die Central-Werkstatt der Bergisch-Märkischen-Eisenbahn (BME) erkoren wurde. Für Dampfmaschinen und Lokomotiven war so der günstige Bezug von Kohle gesichert. Und das neue Werk lag an der ertragreichsten BME-Strecke zwischen Witten und Duisburg.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Historische Aufnahmen vom Weichenwerk

Die verkehrsgünstige Lage und die zahlreichen Zechen in der Stadt waren ausschlaggebend dafür, dass die kleine Stadt Witten mit ihren 8000 Einwohnern 1860 zum Standort für die Central-Werkstatt der Bergisch-Märkischen-Eisenbahn (BME) erkoren wurde. Für Dampfmaschinen und Lokomotiven war so der günstige Bezug von Kohle gesichert. Und das neue Werk lag an der ertragreichsten BME-Strecke zwischen Witten und Duisburg.
31.05.2013
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Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Das Weichenwerk ist auf Erfolgskurs. Das war in den 150 Jahren seines Bestehens durchaus nicht immer so. Wie auf diesen historischen Bildern aus den 70er-Jahren zu sehen ist, blickt das Werk auf eine wechselvolle Geschichte zurück.© Foto: Hans-Michael Röder
Schlagworte Witten

1863 ging die Werkstatt auf dem Gelände an der Kronenstraße in Betrieb und bis heute befindet sich dort ein wichtiger Produktionsbetrieb der Deutschen Bahn AG. Schon 1895 erfolgte eine verstärkte Ausrichtung auf Weichenteile, 1928 entstanden im Werk erstmals ganze Weichen aus selbst gefertigten Einzelteilen. 1930 erhielt die Produktionsstätte den Namen Ausbesserungswerk und konzentrierte sich auf Weichen. Als die Bahn 1965 ihre Weichenfertigung in München aufgab, blieb nur noch das Wittener Werk als einzige eigene Produktionsstätte der Deutschen Bahn im Inland. Das ist es bis heute. 1200 Weichen pro Jahr verlassen das Werk von DB Netze an der Kronenstraße. „Wir möchten unsere Kapazität noch ausbauen“, sagt Hubertus Willeke, der das Werk seit Juli 2011 leitet. Nach den Krisenjahren um 1990 sieht er die Produktionsstätte mit ihren 408 Mitarbeitern in Witten zuzüglich der 78 im kleinen Schwesterwerk Schwandorf (Bayern) auf der sicheren Seite. Sie stehe in Konkurrenz zu privaten Anbietern und halte als Marktregulativ die Preise niedrig. Rund 20 Millionen Euro sollen bald in die Dachsanierung der großen Wittener Fertigungshalle fließen. 1991 hat die Bahn Werksflächen abgegeben, die Halle 5, das Sozialgebäude und das ehemalige Verwaltungsgebäude. Schritte, die sie heute bedauert, denn um die Produktion auszubauen, werden Flächen benötigt.

2005 nahm das Werk eine Lagerhalle in Betrieb, in der extern produzierte große Weichenteile für Hochgeschwindigkeitsstrecken der Deutschen Bahn AG zum Abruf bereit liegen. So sind sie im Bedarfsfall schnell lieferbar, ihre Produktion dauert oft Monate. 2300 Mitarbeiter waren 1918 im Werk an der Kronenstraße beschäftigt. So weit wie bekannt, war das der Spitzenwert, der nach einem Abbau auf 820 in 1932 im Zweiten Weltkrieg noch einmal auf 1690 Beschäftigte (1943) anstieg. Im Ersten Weltkrieg galt es, Güterwagen für den Truppen- und Pferdetransport herzurichten und Ersatzteile zu produzieren. Da die Lokomotiven für den Fronteinsatz benötigt wurden, mussten sie möglichst zuverlässig sein. Diese damals wichtigen Aufgaben der Produktionsstätte hat Ralf Galitzki, zuständig für Service und Auftragsabwicklung im Weichenwerk, in einem historischen Abriss zum Jubiläum herausgearbeitet. „Im zweiten Weltkrieg wurden die Arbeiten im Werk im August 1941 als kriegsentscheidend eingestuft“, betont Galitzki. Um die Produktion voranzutreiben, seien damals Baulücken auf dem Werksgelände geschlossen worden.

„Am 19. März 1945 erfolgte der bisher schwerste Luftangriff auf Witten“, beschreibt der Werkshistoriker. Dabei sei die neu erbaute Weichenrichthalle getroffen und zu einen Drittel zerstört worden. Vor allem die wichtigen Maschinen: „Die Reparatur erfolgte nach und nach je nach Umfang der Beschädigungen, so dass die Weichenfertigung nur schleppend wieder aufgenommen werden konnte. Dies geschah unter freien Himmel.“ Erst im Juli 1946 habe das Werk Material für den Wiederaufbau bekommen. Ein geregelter Produktionsbetrieb sei erst Ende der vierziger Jahre wieder möglich gewesen.