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Das Morgen-Update

Weihnachtsbaum stürzt auf Karussell, Reisebus kippt um, Star-Wars-Premiere

NRW Ein 15 Meter hoher Weihnachtsbaum ist in Eschweiler bei Aachen auf ein Kinderkarussell gestürzt, fünf Menschen wurden verletzt; ein Reisebus mit Senioren an Bord ist auf glatter Straße umgekippt. Die Premiere des neuen Star-Wars-Films, das Aus für die deutschen Hanball-Frauen bei der WM, die Zukunft der deutschen Siemens-Werke und mehr: Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter:

Heute fällt in NRW vor allem starker Regen, Schnee gibt es aber erst ab einer Höhenlage von 400 Metern. Dabei wird es zwischen 2 bis 6 Grad warm.

Der Verkehr:

Auf der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main fahren die Züge wieder. Gestern hatte die Deutsche Bahn die Trasse wegen des Wintereinbruchs gesperrt und die Fernverkehrszüge umgeleitet, damit sie mögliche witterungsbedingte Schäden beheben kann. Auf einigen Abschnitten gibt es aber immer noch Geschwindigkeitsbegrenzungen.

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Schnee und Straßenglätte haben in vielen Teilen Deutschlands zu Unfällen geführt und den Verkehr behindert.Ein mit 47 Menschen besetzter Reisebus ist am Abend vermutlich wegen Schnee und Glätte umgekippt. Zwei Menschen wurden bei dem Unfall auf einer Landstraße in Niedersachsen im Landkreis Schaumburg leicht verletzt. Schwerverletzte gab es nicht. Die Feuerwehr entfernte eine Scheibe des Busses, damit die Menschen aus dem Bus klettern konnten. Bei der Reisegruppe handelte es sich um Senioren.

  • Ein 15 Meter hoher Weihnachtsbaum ist auf dem Marktplatz in Eschweiler bei Aachen auf ein Kinderkarussell gestürzt. Fünf Erwachsene seien bei den Unglück verletzt worden, einer von ihnen schwer. Der Baumstamm war aus noch ungeklärter Ursache gegen 18 Uhr gebrochen - der Baum fiel auf das Karussell. Der schwer verletzte 49-Jährige kam in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei ermittelte zur Unfallursache.

  • Die Berliner Polizei hat in einer Tiefgarage in Charlottenburg eine größere Menge Munition gefunden. Der Mieter eines Stellplatzes hatte den Fund gemeldet. Dabei handelte es sich um 200 Schuss neuwertiger Munition, Kaliber 7.65. Der Fundort befand sich in der Nähe des Weihnachtsmarkts am Schloss Charlottenburg - nach Ansicht der Polizei ist das aber vermutlich eher „Zufall“. Nach ersten Erkenntnissen habe der Fund nichts mit einem möglichen Anschlag zu tun. Die Polizei suchte das Gelände auch mit Sprengstoffspürhunden ab. Weitere Munition wurde aber nicht entdeckt.

  • Angesichts zunehmender politischer Spannungen sind im vergangenen Jahr weltweit wieder mehr Waffen verkauft worden. Der Umsatz der 100 größten Rüstungsunternehmen mit Waffen und militärischen Dienstleistungen stieg auf rund 375 Milliarden Dollar.

  • Vor ersten Gesprächen über eine Regierungsbildung streiten Union und SPD über gegensätzliche Prioritäten. Führende Politiker von CDU und CSU wiesen Kernforderungen der Sozialdemokraten wie eine Bürgerversicherung und einen Umbau der EU zu Vereinigten Staaten von Europa strikt zurück. Aus der SPD-Spitze kamen dagegen klare Absagen an die von der Union verlangte weitere Aussetzung des Familennachzugs für Flüchtlinge. Auch eine Minderheitsregierung oder eine vorgezogene Neuwahl schlossen beide Seiten nicht aus.

  • Für die deutschen Handball-Frauen haben sich die Hoffnungen auf die erste WM-Medaille seit zehn Jahren nicht erfüllt. Das Team von Bundestrainer Michael Biegler verlor im Achtelfinale gegen Dänemark mit 17:21 und schied beim Heim-Turnier vorzeitig aus. In Magdeburg war Xenia Smits mit sechs Toren beste Werferin für die DHB-Auswahl, die im Angriff eine enttäuschende Leistung ablieferte. Damit endet die Amtszeit von Biegler, der das Amt an den Niederländer Henk Groener übergibt.

  • Die Nationalisten gehen als klare Sieger aus der Regionalwahl auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika hervor. Die von Gilles Simeoni angeführte Liste kam auf 56,5 Prozent der Stimmen, wie französische Medien übereinstimmend berichteten. Der Sieg wird als richtungsweisend für das bislang schwierige Verhältnis der Insel zum französischen Zentralstaat gewertet. Mit dem klaren Sieg dürften ihre Forderungen nach mehr Autonomie neues Gewicht bekommen.
  • Das von Fans in aller Welt heiß erwartete Science-Fiction-Spektakel „Star Wars: Die letzten Jedi“ hat in Los Angeles Premiere gefeiert. Stars wie Daisy Ridley, Lupita Nyong’o, Mark Hamill und Adam Driver liefen über den roten Teppich vor dem Shrine Auditorium. Die britische Hauptdarstellerin Ridley strahlte in einem mit glänzenden Sternen besetzten Abendkleid. „Star Wars: Die letzten Jedi“ unter der Regie von Rian Johnson kommt am Donnerstag in die deutschen Kinos. Die achte Episode der „Star Wars“-Reihe knüpft direkt an den Vorgängerfilm „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ an.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Schäbige Schulen, schlaglochübersäte Straßen - die Städte und Gemeinden sehen einen Milliarden-Investitionsstau in Deutschland. Das Präsidium des Deutschen Städte- und Gemeindebundes will an Bund und Länder appellieren, mehr Geld für die Lösung dieser Probleme bereitzustellen. Weiteres Thema ist die Verbesserung der Luftqualität. Auch hier sehen die Kommunen akuten Handlungsbedarf.

  • Ein Vater aus Mönchengladbach hat einen Säugling stundenlang gequält und schließlich ermordet, die Mutter soll nicht eingegriffen haben. Im Prozess gegen die 27-jährige Frau soll plädiert und das Urteil gesprochen werden. Die Anklage wirft der Frau vor, nebenan im Schlafzimmer über Stunden die Schreie ihres misshandelten Kindes gehört, aber nichts unternommen zu haben. Sie ist des Totschlags durch Unterlassen angeklagt.

  • Im Bochumer Mordprozess um einen tödlichen Autoverkauf soll
  • das Urteil fallen. Vor dem Landgericht stehen zwei 30 und 33 Jahre alten Männer, die sich gegenseitig beschuldigen, den Verkäufer eines Sportwagens umgebracht zu haben. Der 29 Jahre alte Mann war geschlagen und erstickt worden. Die beiden Angeklagten hatten sich im Januar dieses Jahres mit dem späteren Opfer zu einer Probefahrt getroffen.

  • Für die rund 130.000 VW-Mitarbeiter beginnen in Hannover die Tarifverhandlungen. Die IG Metall fordert wie für die Metall- und Elektroindustrie 6 Prozent mehr Geld. Außerdem will sich die Gewerkschaft für eine Aufstockung der betrieblichen Altersversorgung einsetzen. Der VW-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh sagte, hinter den Angestellten lägen zwei Jahre Abgas-Skandal. „Dass die Kennziffern der Kernmarke Volkswagen wieder nach oben klettern, ist diesem starken Einsatz der Beschäftigten zu verdanken.“ Deshalb sei die Forderung nach 6 Prozent mehr absolut gerechtfertigt.

  • Um die Zukunft der deutschen Siemens-Werke geht es bei einem Treffen mit Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) in Berlin. Der Elektrokonzern hatte angekündigt, weltweit 6900 Stellen wegen schlechter Auftragslage in der Kraftwerkssparte abbauen zu wollen, davon etwa die Hälfte in Deutschland. Zwei Standorte in Sachsen sollen geschlossen werden. Die IG Metall plant eine Kundgebung vor dem Ministerium.

  • Knapp ein Jahr nach dem Terrorangriff auf den Istanbuler Club Reina in der Silvesternacht beginnt in der Türkei der Prozess gegen den mutmaßlichen Attentäter. Der Usbeke Abdulkadir Mascharipow muss sich vor dem Gericht am Gefängnis in Silivri nahe Istanbul unter anderem wegen 39-fachen Mordes und des Versuchs, die verfassungsmäßige Ordnung zu stürzen, verantworten. Dafür fordert die Staatsanwaltschaft 40 mal lebenslange Haft. Zudem stehen 56 mutmaßliche Komplizen vor Gericht, von denen einigen ebenfalls vielfach lebenslange Haft droht.

  • Wegen sexuellen Missbrauchs von drei Patientinnen muss sich ein Arzt aus dem bayerischen Feuchtwangen ab heute vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 63 Jahre alten Mediziner mit psychotherapeutischer Zusatzqualifikation vor, das entstandene Vertrauensverhältnis zu seinen psychisch labilen Patientinnen ausgenutzt zu haben, um mit ihnen Sex zu haben - teilweise ohne die Frauen zu behandeln. Seinen Opfern habe er erklärt, dies sei Teil der Therapie.

  • Die Außenminister der EU-Staaten kommen zu einem eineinhalbstündigen Gespräch mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu in Brüssel zusammen. Die europäische Seite will Netanjahu dazu drängen, trotz der jüngsten Entwicklungen wieder Friedensgespräche mit den Palästinensern aufzunehmen. Ziel sollte aus Sicht der EU eine Zwei-Staaten-Lösung sein, bei der Jerusalem Hauptstadt beider Seiten sein kann.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...

...132 Jahrensterben bei einem Anschlag auf das Auswandererschiff Mosel in Bremerhaven 83 Menschen, 200 werden verletzt. Eine Bombe detonierte vorzeitig beim Verladen des Gepäcks - eigentlich sollte sie erst auf hoher See explodieren. Der Täter, William King Thomas, wollte vorher von Bord gehen und anschließend hohe Versicherungssummen für sein Gepäck kassieren. Als die Bombe vorzeitig explodierte, schoss er sich im Hafen von Bremerhaven zwei Kugeln in den Kopf - und überlebte zunächst. An den Verletzungen starb er jedoch später im Krankenhaus.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Sebastian Kehl zum neuen Trainer in Dortmund:

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