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Weihnachtssterne mögen es behaglich

Bonn (dpa/tmn) Weihnachtssterne wollen es warm und behaglich - und das nicht erst zu Hause im Wohnzimmer. Wer lange Freude am Stern haben will, meidet Pflanzen, die in Wind und Wetter vor einem Laden oder im zugigen Eingang stehen.

Weihnachtssterne mögen es behaglich

Weihnachtssterne stehen am liebsten auf der hellen Fensterbank - je weiter sie vom Licht entfernt sind, desto kürzer ist ihre Lebenszeit. (Bild: Blumenbüro Holland/dpa/tmn)

Sie reagieren meist mit rieselnden Blättern auf die für sie unwirtlichen Verhältnisse, erklärt der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Bonn. Auch um bereits schlappe und beschädigte Exemplare macht man besser einen Bogen. Sie werden viel Pflege brauchen, um sich wieder zu erholen.

Je kühler es draußen ist, desto wichtiger wird die Papierhülle für den Stern auf dem Weg nach Hause. Sinken die Temperaturen unter zehn Grad Celsius, sollten die Pflanzen besser nicht länger ungeschützt durch die frische Luft getragen werden. Zu Hause hält gleichmäßige Wasserversorgung den Weihnachtsstern gesund. Nasse Füße mag er genauso wenig wie Trockenheit. Große Töpfe halten natürlich länger die Feuchtigkeit als die kleinen der Ministernchen.

Ein Platz auf der hellen, nicht voll sonnigen Fensterbank ist ihnen am liebsten. Dort können sie weit über die Advents- und Weihnachtszeit hinaus gedeihen und setzen sogar wieder Blüten an, wenn sie im Herbst sechs Wochen lang täglich vierzehn Stunden konsequente Dunkelheit bekommen. Dann färben sich erneut die Hochblätter rot, rosa, orange, weiß oder sogar gelb.

Als Dekoration im Zimmer halten die Pflanzen nicht so lange aus. Je weiter weg von Fenster und Licht sie stehen müssen, desto kürzer ist ihre Lebenszeit. Grundsätzlich sind die Sorten mit dunkelgrünem Laub unempfindlicher als die mit hellgrünen Blättern. Sie erfreuen sich ohnehin der größeren Beliebtheit, weil die Farben der Hochblätter vor dem Dunkelgrün besser zur Geltung kommen.

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