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Schalke gegen Mainz

Weinzierl: "Mannschaft ist gut drauf und funktioniert"

Gelsenkirchen Nach dem Sieg in der Europa League will der FC Schalke 04 in der Liga den nächsten Erfolg einfahren. Mit seinem Ex-Klub Mainz steht für Manager Christian Heidel am Sonntag (17.30 Uhr) besonderer Besuch ins Haus. Vor der Partie sprachen Trainer Markus Weinzierl und Heidel über den kommenden Gegner und das Wiedersehen.

Weinzierl: "Mannschaft ist gut drauf und funktioniert"

Vor dem Spiel des FC Schalke 04 gegen Mainz 05 stellten sich Trainer Markus Weinzierl Manager Christian Heidel den Fragen der Medienvertreter.

Markus Weinzierl über ...

… die Personalsituation: „Wir haben nach dem Spiel gegen Krasnodar keine neuen Verletzten. Ich hoffe, dass für Sonntag alle hundertprozentig fit sind.“  

… den kommenden Gegner: „Mainz ist eine laufstarke Mannschaft, die sehr angriffslustig ist. Sie haben mit Malli und Cordoba sehr gute Offensivkräfte, die ein Spiel entscheiden können. Wir müssen eine gute Mischung zwischen Offensiv- und Defensivarbeit finden. Das haben wir zuletzt geschafft.“

… Eric Maxim Choupo-Moting: „Seine Kniereizung wird täglich besser. Wir hoffen, dass es für ihn reicht. Ich habe ihn allerdings heute und in den letzten zwei Tagen nicht gesehen, weil wir unterwegs waren.“  

… die Entwicklung seiner Mannschaft: „Ich sehe die Ergebnisse. Die Mannschaft ist gut drauf, sie funktioniert. Wir haben zuletzt drei Siege und ein Unentschieden geholt. Wir sind dabei, den Fehlstart zu korrigieren und wollen den Rückstand in der Liga weiter aufholen.“

… Konoplyanka und Meyer: „Wir haben noch zwei Tage Zeit und werden sehen, ob die beiden spielen werden. Es gilt wie immer, für den kommenden Gegner die richtige Aufstellung zu finden. Aber ja: Die beiden haben gegen Krasnodar eine gute Leistung gezeigt. Ich finde aber auch Franco Di Santo nicht so schlecht, wie er dargestellt wird. Er hat viel geackert, das hat mir gefallen.“

 

Christian Heidel über ...

… die Emotionen gegen Mainz: „Wenn ich jetzt sagen würde, dass das Spiel gegen Mainz nicht besonders wäre, dann würde mir das keiner abnehmen. Ich habe mit dem Verein neun Zehntel meines Lebens verbracht – erst als Fan, am Ende als Verantwortlicher. Wie genau meine Gefühlslage sein wird, kann ich jetzt noch nicht sagen, ich war noch nie in dieser Situation. Ich habe eigentlich alles erlebt – nur noch kein Spiel gegen Mainz. Aber ich kann jeden beruhigen: Wir werden alles versuchen, um die drei Punkte hier zu behalten. Ich freue mich aber sehr auf das Wiedersehen.“

… seine Mainzer Ex-Kollegen: „Ich freue mich auf die vielen, viele Gesichter, die ich aus den vergangenen Jahren kenne und die mich jetzt hier auf Schalke besuchen kommen. Mein Haus wird an dem Tag auf jeden Fall etwas voller sein. Ich bin auch immer mal wieder mit Coach Martin Schmidt in Kontakt. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis.“  

… Schalker Weckrufe: „Ich glaube nicht, dass die Mannschaft in den ersten Spielen im Tiefschlaf war und dass man sie wecken musste. Natürlich wollen wir die negative Phase nicht schönreden, aber der Trainer musste die Spieler auch erstmal kennenlernen, manche hatten Trainingsrückstand, die Mannschaft ist erst spät zusammengekommen. Die ersten Spiele waren somit Testspiele. Trotzdem hätten wir mehr Punkte holen müssen. Man kann aber sagen, dass eine gute Entwicklung stattfindet. Die Abläufe werden immer besser, die Stimmung ist gut – doch jetzt kommt das große aber: Darauf dürfen wir uns nicht ausruhen.“

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