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Weirather gewinnt Super-G - Deutsches Ski-Team stark

Crans-Montana. Die Liechtensteinerin Tina Weirather steht vor dem Gewinn der Disziplinwertung im Super-G. In Crans-Montana ließ sie ihre Rivalin Lara Gut hinter sich. Das deutsche Team überzeugte in der Schweiz - und das ohne Viktoria Rebensburg.

Weirather gewinnt Super-G - Deutsches Ski-Team stark

Tina Weirather aus Liechtenstein gewann in Crans Montana. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE

Beflügelt von ihrer Olympia-Medaille hat Tina Weirather den Super-G von Crans-Montana gewonnen und beste Chancen auf einen Erfolg in der Weltcup-Disziplinwertung.

Die Skirennfahrerin aus Liechtenstein zog dank ihres zweiten Saisonsieges im Klassement an der bisher führenden Schweizerin Lara Gut vorbei, die nur Siebte wurde. Vor dem letzten Super-G beim Weltcupfinale in Are in eineinhalb Wochen führt Weirather mit 46 Punkten Vorsprung auf Gut. Ihr reicht damit ein dritter Platz zum Gewinn der kleinen Kugel.

„Ich habe mich extrem gut gefühlt auf dem Ski“, sagte Weirather in der ARD und berichtete mit Verweis auf ihre Bronzemedaille von den Winterspielen: „Vielleicht war etwas mehr Selbstvertrauen und Selbstverständlichkeit da.“ Hinter Weirather schafften es Anna Veith aus Österreich und überraschend die Schweizer Slalom- und Kombinations-Expertin Wendy Holdener auf das Podium.

Die Weltcup-Gesamtführende Mikaela Shiffrin und ihre US-Teamkollegin Lindsey Vonn verzichten auf Super-G und Alpine Kombination (Sonntag) in der Schweiz ebenso wie Viktoria Rebensburg, die sich auf den Heim-Riesenslalom in Ofterschwang am kommenden Freitag vorbereitet.

Ohne die beste deutsche Rennfahrerin zeigte das Team ein starkes Rennen. Patrizia Dorsch kam mit der hohen Startnummer 47 auf Platz 14 und feierte das beste Ergebnis ihrer Karriere. Kira Weidle, Michaela Wenig und Meike Pfister reihten sich auf den Rängen 17, 18 und 19 ein. Für alle drei waren es die besten Super-G-Resultate im Weltcup.

„Das war cool“, sagte Bundestrainer Jürgen Graller. „Das war durch die Bank eine gute Teamleistung. Wir haben in der Saison im Speedbereich einen Schritt nach vorne gemacht. Da müssen wir weitermachen. Man muss die Chancen beim Schopf packen. Man darf keine Wunder erwarten, aber die kleinen Schritte stimmen uns positiv.“

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